Ich verschwitzte den Release von Current – einer fantastischen RSS-Reader-App. Mit Sourcefeed, dem zweiten Terry-Godier-Projekt aus den vergangenen zwei Monaten, passiert mir das nicht.
Some writing wants to be a website. Some wants to be a newsletter. Some wants to be a feed.
Sourcefeed is for the third kind. RSS-only. No website, no inbox, no algorithm. Subscribers read it where they choose, in whatever reader they already trust. […]
While testing this, a few friends and I made personal feeds. One of us logged movies. Another logged albums. We subscribed to each other in our readers and posted whenever we felt like it. It was different from a group chat. Slower. The slowest social media ever made, and the calmest.
Die besten Themen ergeben sich bekanntlich immer aus eigenem Bedarf …
Viel zu häufig spuckt mir die AI einen Text vor die Nase, den ich wiederfinden oder verarbeiten möchte. Für diese temporären Texte suche ich temporäre Texteditoren – „Schmierzettel“-Apps.
In dieser Woche habe ich mir endlich die Mühe gemacht, die Kandidaten für meine unterschiedlichen Anwendungsfälle abzuklopfen.
Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.
iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Today, we’re introducing a new way that people can pay for your auto-renewable subscriptions on the App Store: monthly subscriptions with a 12-month commitment. This new payment option allows you to offer subscribers more affordable options. People can cancel their subscription at any time, which will prevent the subscription from renewing after they’ve completed their agreed-to payments to fulfill their commitment.
Eine verpflichtende Jahresbindung, die man in Monatsbeiträgen abstottert, ist eins dieser Zahlungsinstrumente, die ein Geschmäckle hinterlassen. Eine potenzielle Kostenersparnis steht hier in keinem Verhältnis zur Intransparenz, die das „Jahresabo-als-kein-Jahresabo“ schafft.
Man bindet sich an einen festen Jahresbeitrag, ohne dabei Veränderungen von Lebens- oder Jobsituationen einzubeziehen sowie die fortlaufende Nützlichkeit der abonnierten Software vollumfänglich abzuschätzen.
Verschwitzte oder blockierte Ratenzahlungen führen zwangsläufig zu Zahlungsaufforderungen, die mindestens psychologisch stressen und das Vertrauen in Software und „Software as a Service“ weiter untergraben.
Von unbeabsichtigten App-Store-Abos hören wir nicht selten. Es bleibt eine anhaltende Diskussion, wie weit sich Apple in die Preisgestaltung der App-Store-Entwickler:innen auf einem freien Markt einmischen darf oder soll.
Diese Finanzierungsoption ist jedoch ein solcher Eingriff, den ich gerade deshalb für problematisch erachte, weil’s in den meisten Fällen gar nicht um dreistellige Eurobeträge geht.
Ob man sich einen (gesamten) Jahresbetrag leisten kann oder will, lässt sich abschätzen. Wenn man unsicher ist, bleibt das Monatsabo eine legitime Option. „Buy now, pay later“ verschiebt lediglich die Entscheidung für Investitionen in diesem (kleinen) Preisrahmen, ohne echten Vorteil für Kund:innen.
Man kann seine Tage durchaus in einem musikalischen Flow State beginnen…
BitPerfect verdrahtet euren USB-DAC mit allen verlustfreien Songs des Apple-Music-Katalogs. So stöbert ihr durch Hi-Res- und Hi-Res-Lossless-Diskografien, ohne ständig an den Audioqualitätseinstellungen für Apple Music drehen zu müssen (➝ Einstellungen ➝ Musik).
Das „Perfect“ in BitPerfect ist für mich aber die Bonjour-basierte Fernsteuerung. So kontrolliert ihr über das iPhone ein an die Stereoanlage angeschlossenes iPad. Zurückgelehnt und tiefenentspannt bastelt ihr damit vom Sofa aus an eurer Queue und findet passende Songs oder alternative Coverversionen.
Mit diesen zwei Erweiterungen wertet BitPerfect den Musikstreamingdienst von Apple selbst ordentlich auf.
In this way, software brain has ruled the business world for a long time. AI has just made it easier than ever for more people to make more software than ever before — for every kind of business to automate big chunks of itself with software. It’s everywhere: the absolute cutting edge of advertising and marketing is automation with AI. It’s not being a creative.
But: not everything is a business. Not everything is a loop! The entire human experience cannot be captured in a database. That’s the limit of software brain. That’s why people hate AI. It flattens them.
Regular people don’t see the opportunity to write code as an opportunity at all. The people do not yearn for automation.
„Software brain“ ist eine tolle, weil wertfreie Umschreibung für die Voreingenommenheit einer ganzen Branche, die schlicht zu viel fordert – von Energie über Kapital hin zu Einfluss.
Es wird eine Herausforderung, zukünftig Milliarden an Umsatz mit etwas so Unbeliebtem zu erwirtschaften.
Aus dieser Perspektive ist Apples verstolperter „Intelligence“-Start eine potenzielle Chance, die neuen AI-Superkräfte als tatsächlich nützliche Funktionen zu verpacken – sie zu verheiraten mit „liberal arts and the humanities“.
Es gibt diese sarkastische, passiv-aggressive Phrase: „Let me Google that for you!“ Ein äquivalenter Spruch für AI fehlt noch, aber die Zukunft ist hier eindeutig ungleich verteilt. Viel zu gegenwärtig und verbreitet sind noch Modelle ohne Reasoning und schlechte Kurzantworten in Suchergebnissen. Allem voran ist AI für die private Nutzung weitgehend nicht produktisiert.
Letztes Wochenende spielte ich in unserem Slack den Wetterfrosch. Dabei habe ich die Echtzeit-Regenwarnungen von Rainbow.ai innerhalb von Weathergraph mit der Realität verglichen – also mit dem Blick aus den Fenstern der Leser:innen. Wie das Wetter selbst waren die Ergebnisse unserer Teamarbeit durchwachsen.
Eine Woche und einige eigene Erfahrungen später will ich auf die Kombination von Radardaten und maschinellem Lernen trotzdem hinweisen: Wenn ein Schauer niederprasselt, wie zuvor auf die Minute genau angesagt, ist das sehr beeindruckend.
Weathergraph zeigt sowohl stündliche Daten von traditionellen Modellen (Foreca, Apple Weather, Open-Meteo etc.) als auch hyperlokale Wettermuster und zeigt beide getrennt an.
Niederschlagswarnungen für die nächsten drei Stunden erscheinen dabei als ausgeschriebener Text sowie eine eingefärbte Zeitleiste an allererster Stelle. Die App wirft diese potenziell präziseren Vorhersagen nicht mit den stündlichen Updates der Wetterdienste zusammen.
Oder wie es mir sein Entwickler schreibt: „So generally, if rain is coming up in 3 or less hours, the app will tell you, otherwise it will show hourly forecast data.“
Ob’s gefühlte 15 Grad sind oder es heute nur 13 Grad warm wird, hat wenig Einfluss auf meinen Alltag – Niederschläge dagegen schon. Deshalb werde ich hellhörig, wenn Wetter-Apps neue Ansätze implementieren und entsprechend gute Darstellungsformen finden.
Weathergraph begleitet mich seit über vier Jahren und bietet abseits seiner App die genauen Regenvorhersagen in einer Handvoll Widgets sowie in Apple-Watch-Komplikationen an.
Punktuelle Kritik an Apple Watch ist nicht nur fair, sondern oft angebracht. Blickt man jedoch auf das große Ganze – „big picture“ – hat die Uhr ein Bewusstsein für Fitness und Gesundheit im Mainstream etabliert, das vor der Tim-Cook-Ära so schlicht nicht existierte.
I believe, if you zoom out into the future, and you look back, and you ask the question, ‚What was Apple’s greatest contribution to mankind?‘ it will be about health.