Kurzbefehle exportieren (fehlt)

Ein Tablet in einer weißen Tastaturhülle steht auf einem Schreibtisch und zeigt das Apple-Logo auf einem schwarzen Bildschirm. Ein Ladekabel ist mit dem Gerät verbunden, das neben einem Laptop vor einem sonnigen Fenster mit Spitzengardinen steht.

Downgrade auf iPadOS 26: Mein Problem mit der ersten Beta von iPadOS 27 war weder die Stabilität noch die Performance, sondern eine Unzuverlässigkeit bei der „Back-to-the-Mac“-Verbindung. Dabei hilft es nicht, wenn App-Store-Apps offiziell keine Updates für Änderungen der kommenden Apple-Betriebssysteme einreichen dürfen – auch wenn ich natürlich verstehe, warum das so ist.

Ein Downgrade ist easy: Stöpselt euch an einen Mac, bootet in den Wiederherstellungsmodus, ladet auf dem Mac das aktuelle iPadOS herunter (zirka 10 GB) und startet 15 Minuten später frisch durch.

Erfüllt ihr diese Voraussetzungen, ist das – unter Anbetracht der kompletten Rollerückwärts aus einer Beta – ernsthaft kinderleicht.

Ein Computerbildschirm zeigt ein Dateimanager-Fenster mit einem Darstellungsfehler, bei dem mehrere identische Fenster übereinander gestapelt sind.

Bei der Neuinstallation verschluckte sich bei mir jedoch die Shortcuts-Bibliothek, deren SQLite-Datenbank ich mit einem Time-Machine-Backup aus ~/Library/Shortcuts/ kratzen musste.

„Sync ist kein Backup“ – trotzdem erwarte ich mehr Cleverness.

Fünf Computer halten die Datenbank mit rund 90 Kurzbefehlen bei mir vor. Wenn ein (neues) Gerät per iCloud dazustößt, könnte man mindestens eine Nachfrage stellen, bevor es alle Kurzbefehle löscht und diese Änderung an alle anderen Computer verteilt.

Ganz zu schweigen von einem nachvollziehbaren Backupsystem, das eure Kurzbefehle nicht ausschließlich in einer Datenbank versteckt. Selbst beim manuellen Export bekommt man Steine in den Weg gelegt: Nur ein einziger Kurzbefehl lässt sich am Mac auswählen und in einen Ordner exportieren. Selektiert man zwei (!) Shortcuts, darf man bereits nicht mehr exportieren.

Tipp: das XTREM Case

YouTube

Im Video: das XTREM Instant Case + G-Shell-App.

Mit Liquid Glass und einer Command Palette: iA Writer 8

Auch wenn die Aufmerksamkeit von Version 8 sicherlich auf Apples Designsprache fällt: Die pfeilschnelle „Command Palette“ ist mein absolutes Lieblingsfeature. Die Befehlspalette sorgt dafür, dass ich die Finger noch seltener von der Tastatur nehme, um Formatierungs- und Exportfunktionen aufzurufen.

An iPhone with a copper-colored frame displays the iA Presenter app, showing an open document titled "# 472 - iA Presenter" and a contextual menu. The phone is positioned over an open book with printed text, suggesting a reading or writing environment.

iA Writer already contains many powerful features. Finding them can sometimes take longer than using them. To access it on iOS and iPadOS, tap the command icon. On macOS, you can use the shortcut ⇧ ⌘ P. Then simply type what you need and press Return.

Search to Navigate

Notiz an mich selbst: Ich schreibe zu selten über und mit iA Writer.

#510 – Jellyfin

Mit einer Capture Card und Console Link habe ich nach langer Zeit mal wieder Apple-TV-Aufnahmen eingefangen – weil sich für Jellyfin als Medienverwaltung natürlich genau dort zahlreiche Apps tummeln.

Hier das Intro der Episode:

Zuverlässig eine Woche nach der Keynote …

… ist WWDC-Hangover.

Apples mediale Bubble benötigt jedes Jahr exakt eine Woche, um wieder runterzukommen. Nach sieben Tagen im Nachrichtensturm läuten Artikel wie „When will Apple release iOS XX?“, „Here’s everything new in XX“ oder „iPhone XX launching in three months with these XX features“ den Sommer ein.

Ein Sommerloch – eine nachrichtenarme Auszeit – hatten wir in den letzten sechs Jahren aber quasi nie; es wurde einfach durchmarschiert. Trotzdem nimmt die aktive Aufmerksamkeit für Apples Beta-Betriebssysteme natürlich signifikant ab.

Mich fasziniert dieser erkennbare Bruch zwischen a) handfesten und offiziellen Neuigkeiten sowie b) dem oft spekulativen Tagesgeschäft („Siri AI hints at new iPhone 18 Pro design change“). Eins davon ist wesentlich spannender als das andere.

Selbst für tatsächlich interessierte Personen sind spätestens eine Woche nach der Keynote alle relevanten Nachrichten erst einmal erzählt – was absolut nachvollziehbar ist. Man muss schon zu tief drinstecken oder es seine Arbeit nennen, wenn’s einen dann noch weiter beschäftigt …

Aber genau das tut es. Nach den Flaggschiff-Funktionen kommen jetzt die „Kleinigkeiten“ – die den Alltag oftmals viel stärker prägen.

Ein Social-Media-Beitrag, der ein App-Icon von „iOS 26“ mit einer eher texturierten Optik mit einem „iOS 27“-Icon vergleicht, das ein neues „Liquid Glass“-Material zeigt. Neben den Icons befindet sich ein Einstellungsmenü mit der Bezeichnung „Liquid Glass“, das Schieberegler und Schalter für Lichtreflexionen, Weichzeichnung, Lichtbrechung und Transparenz enthält.

„Is Apple TV the new HBO?“

Apple TV Really is the New (Old) HBO — From a quality-perspective, I’ve been saying this for years at this point, but Janko Roettgers‘ point here is a slightly different one: that Apple TV is relying on a few tentpole shows to drive their subscriptions and word-of-mouth, just like HBO used to do in the days of cable. But streaming has obviously changed everything, and as a result, Apple TV remains a non-player to the point of still not showing up on overall charts despite some of their high-profile content.

Janko Roettgers | Lowpass | M.G. Siegler | Spyglass

Während HBO seinerzeit „It’s not TV!“ proklamierte, scheint Apple heute zu sagen: „It’s not streaming!“

Was (weiterhin) fehlt: Marketing. Sie bekommen es nicht hin, frische Hits wie „Widow’s Bay“ ins Rampenlicht zu stellen. Pluribus war vielleicht die erste Ausnahme, die direkt zur Staffel 1 auch entsprechend beworben wurde.

Der Erfolg von Severance, Ted Lasso und Co. schien dagegen für sie selbst eine Überraschung und blieb auch lange nach dem Release ohne (Werbe-)Reaktion.

A smartphone displays the first episode of 'Cape Fear' with a woman running in front of a menacing red-eyed background. The phone's screen shows time, signal, and navigation buttons, indicating an active streaming interface.

Wir wissen nicht, was Apple für Apple TV als Erfolg definiert. Ohne werbefinanzierte Preisstufe und nur mit kleinem Katalog kann es gut sein, dass Prestige, Cross-Promotion (zu Live-Sport) und ein gutes Argument fürs Servicegeschäft weitgehend die internen Erwartungen erfüllen.

Bislang limitiert die eingeschränkte Reichweite scheinbar nicht den Zugang zu Talenten und guten Skripten. Slow Horses, Silo, Your Friends & Neighbors sowie Margo’s Got Money Troubles sind ausnahmslos hochkarätig (besetzt) – nur erreicht Apple damit nicht annähernd eine Publikumsgröße wie Netflix oder Disney.

Still – für Audiobooks in Audiobookshelf

Meine Urlaubszeit soll dieses Jahr verstärkt Hörbücher einschließen – erstellt mit AudioBo, gelagert auf einem Audiobookshelf-Server und konsumiert mit Still.

A iPad screen displays the audiobook 'Steve Jobs in Exile' by Geoffrey Cain, with a 'Continue' button visible. The background wallpaper features the Golden Gate Bridge against a vibrant blue and pink sky.

Ich plane, dort weder EPUBs oder Podcasts abzulegen, aber Still würde sie mir vorsetzen.

Ich beobachte den Player bereits länger. Mit Watch-Support, CarPlay und mehr Anpassungen fürs iPad verdient er aber noch einmal mehr Wertschätzung – abseits der 7 Euro, mit denen man seine Anerkennung auch ausdrückt.

„Very Necessary Emojis“

Erinnert ihr euch noch an Sticker? Ich auch nicht.

Als ich in dieser Woche jedoch über die „Rejected Emoji Proposals“ stolperte und mich wieder gefangen hatte, bekam ich diesen sehr netten Tipp für die regelmäßig aktualisierten „Very Necessary Emojis“.

A hand holds a smartphone displaying an emoji selection screen, featuring various facial expressions and gestures. The phone's status bar shows the time as 12:34, indicating it is being used for communication or messaging.