Mit „Computer Use“ bedient ChatGPT die grafische Benutzeroberfläche von macOS. Das ist token-kostspielig, zeitintensiv und es löst Probleme, die quasi unmöglich zu umschreiben sind.
In dieser Woche hat mir die AI damit einen persönlichen „Upload to Droplr“-Shortcut zusammengeklickt – komplett eigenständig.
Hunderte von Kurzbefehle-Aktionen laden so eine ausgewählte Datei hoch und legen eine Kurz-URL in die Zwischenablage. Es war die einzige Funktion, die ich von Droplr nutze, und ich war nicht bereit, dafür ihre massive (Menüleisten-)App dauerhaft zu ertragen.
Auf macOS ist der Finder-Schnellbefehl ein Bash-Skript mit curl; auf iOS übernehmen native Kurzbefehle-Aktionen den Upload. Meine Droplr-Zugangsdaten liegen im Shortcut-eigenen „Store Content“, den die Kurzbefehle-App seit iOS 27 von den Shortcut-Befehlen trennt.
Durch seine Scripting- und Accessibility-Grundlagen hat sich macOS über Jahrzehnte ideale Voraussetzungen für „Computer Use“ erarbeitet, benötigt durch seine Pop-up-Nachfragen und Sicherheitsdialoge trotzdem dauerhaft einen Babysitter.
Nichtsdestotrotz: Auf dem Mac überprüfte die AI mit Tests und Bildschirmfotos selbstständig ihre Arbeit; ob’s dagegen auf iOS funktioniert, konnte sie lediglich mich fragen.
Software ist und bleibt komplex; für viele zu kompliziert. Ich lasse GPT-6.1 Terra mittlerweile regelmäßig ans Steuer – selbst für Banalitäten.
„Computer Use“ hat nicht nur eine Zukunft, sondern ist schon heute gut genug – auch wenn’s noch verhältnismäßig teuer und langsam ist sowie unzählige Fragen über die Sicherheitsarchitektur aufwirft. Und natürlich gilt: Die KI von heute ist die schlechteste, die wir je erleben werden.
Aber wo stehen iOS und iPadOS in dieser Zukunft, in der ChatGPT sich selbst durch den Mac klickt?
Bear feierte vorgestern seinen zehnten Jahrestag; Drafts ist inzwischen auf Version 54! An jüngeren Mitbewerbern für kurze und lange Mitschriften fehlt es aber nicht. Dieses halbe Dutzend tut sich durch neue Ideen hervor.
Bristol reproduces the way people draw on paper. It does not “imitate paper”, and it does not win on features. Each tool is a layer, and Bristol offers little help when it comes to sketching. One undo, no redo. No hiding of layers, no cut and paste. No selection, no fill, no fancy drawing tools. You sketch, you erase. Bring your pencil, ink, and markers, and that’s pretty much it. Ok, it has highlights. And a draft paper. And a reference image. But that’s pretty much it.
Bristol ist das persönliche Projekt von Ulysses-Mitbegründer Marcus Fehn, charmant meinungsstark und viel zu preiswert.
Im Fokus steht, was nicht geht: Anstelle bei der Werkzeugauswahl zu prokrastinieren, setzt euch die iPad-App vor ein (warm-)weißes Blatt – zumindest weitgehend. Die Konturen aus einem Referenzfoto könnt ihr nachzeichnen; bei der Konstruktion von (Comic-)Panels oder der Findung von Fluchtpunkten lasst ihr euch unter die Arme greifen.
Ansonsten zeichnet und skizziert ihr aus freier Hand – sehr analog. Bristol ist Software, für die man sich ein iPad kauft.
Pick an album or a playlist and Golden plays it with a set of retro visualizations: a spinning record, an orb, a spiral, clocks, and the song written out as code that lights up as it plays. It’s made for iPhone Duo, open or closed, and works on any iPhone.
Free, with no account, no ads and nothing collected.
Zweieinhalb Jahre ist die Übernahme jetzt her; die alten Versionen von Designer, Photo und Publisher stehen fürs iPad weiterhin im App Store – updatelos, aber gratis und immerhin noch herunterzuladen. Gut.
Version 3 „by Canva“ würfelt jetzt Design, Fotobearbeitung, Seitenlayout und Skizzieren zusammen – mit einem optionalen AI-Abo.
Wer seinen Pencil gerne unabhängiger auflegt, schaut zu Linearity Curve, Pixara, Concepts, Nitro, Procreate oder Amadine — nur um eine Handvoll Kandidaten zu nennen, deren Bedienung mit Apples Stift dem Mac, trotz Touch, weiter vorenthalten bleibt.
Zeug aus KW44, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …
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BitBop is a Retro Game Music Emulator that turns supported game files into playable soundtrack albums. Import your own legally obtained game files, explore their music, and build a listening library around the games you love.
Musikstücke aus Nintendos NES-, SNES- oder Game-Boy-ROMs liegen gewöhnlich nicht als bekannte Audiodateien vor, die man dort schlicht rauszieht. Stattdessen enthalten die Spiele musikalische Anweisungen, Tonsynthese und Instrumentensamples, aus denen die Konsole den Soundtrack klöppelt. BitBop emuliert dies, ohne das eigentliche Spiel zu starten.
Die technische Herausforderung besteht darin, die Musikinstruktionen sowie den jeweiligen Soundtreiber aufzuspüren und zu interpretieren. Deshalb bin ich bereits über Spiele gestolpert, die BitBop noch nicht erkennt – etwa F-Zero oder Super Metroid. Updates sind aber versprochen.
Apropos Updates: Mit der neusten Version von Manic EMU soll eine direkte Verknüpfung zum jeweiligen Soundtrack in BitBop möglich sein.
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