Kagi Translate als iOS-App

Finnland nutzt eine einheitliche Online-Plattform für alle Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern – von Essensplänen bis Krankmeldungen, Schulnoten und einem generellen Nachrichtenaustausch. Mit zwei Kiddos habe ich allein darüber täglichen Übersetzungsbedarf.

Translate.Kagi.com erfüllt diesen auch ohne Abo– ich könnte mir derzeit jedoch nicht vorstellen, die bezahlte Suite aufzugeben.

The Kagi Translate mobile app has a lot of the same main features you’ll find in the browser version, including document translations, a rich dictionary with audio pronunciations, and deeply customizable translation settings.

Unique to the mobile app is the ability to upload an image or snap a photo and get a full context-aware understanding of what you’re reading. This goes beyond word-by-word translations and actually interprets images and text together.

blog.kagi.com

Besonders wertvoll ist die neue iOS-Software als Standard-App: Damit stoße ich systemweit – ohne App-Wechsel – eine Übersetzung an.

Ein Mobiltelefonbildschirm, der eine finnische Textnachricht mit dem Titel "Tiedote" (Hinweis) anzeigt, datiert auf den 13. Februar 2026, mit der Ankündigung von Winterferien vom 16. bis 20. Februar 2026 und einer Elternversammlung am 24. März 2026, übersetzt von Kagi Translate zu "Nächste Woche, von Mo 16. – Fr 20.2., haben wir Winterferien und die Schule geht am Montag, den 23.2.2026, gemäß dem Stundenplan weiter."

Hilfreich wäre hier jedoch ein Button für den direkten Sprung in die App, um alternative Umschreibungen für einzelne Wörter einzusehen. Synonyme geben mir nämlich oft ein besseres Verständnis im Kontext einer Mail oder Nachricht.

Ohnehin kitzelt der gewählte Übersetzungsstil (formal, wortwörtlich etc.) mehr Begriffsvermögen aus dem jeweiligen Text, den man verstehen möchte.

Und auf dem iPad passt die iPhone-only-App übrigens perfekt in ein Slide-Over-Fenster.

Mit Fokus auf Musik: Nautiline

Nautiline ist eine harte Empfehlung für die eigene Musik auf einem eigenen OpenSonic-Server. Für Episode 490 hatte ich mir sie alle angeschaut, nein angehört, und Jungspund Nautiline blieb hängen.

Tablet, das die Benutzeroberfläche einer Musik-App mit Albumcover von PARIS MATCHs Album "Flight 7" anzeigt und "Niji No Pazzle" abspielt.

Nicht nur als mobile iPhone-App, sondern auch stationär am Schreibtisch ist dies mein iPod, den ich dauerhaft geöffnet lasse.

Besonders ist, dass die Software nichts Besonderes macht, aber kompromisslos Musik ins Rampenlicht stellt. Das (anpassbare) Layout und die geile Typografie bieten euren lokalen Musikdateien eine große Bühne.

Ich hätte Freundschaften in Frage gezogen, wenn mir vor Jahren jemand erzählt hätte, ich würde im Streaming-Zeitalter noch MP3s schubsen. But here we are…ein Musikplayer für eigene Musik mit Fokus auf eigene Musik – was für eine verrückte Idee.

Am iPad-Keyboard: mit CMD + B direkt von Spotlight zu Safari

Alle großen Spotlight-Neuerungen aus macOS 26 erreichen hoffentlich auch die nächste iPadOS-Version. Bis dahin merkt man sich die Spotlight-Tastenkombination CMD + B: Sie stößt über eine externe Tastatur von überall aus eine Websuche an.

Podclip teilt Podcast‑Ausschnitte

Die ursprüngliche Idee von „Clip Sharing“ für Podcasts geht auf This American Life zurück. Wenn dieses Feature eure Podcast-App der Wahl noch nicht unterstützt, shoppt euch Podclip.

Zwei Smartphone-Bildschirme mit einem orangefarbenen Rahmen, die jeweils eine App-Oberfläche anzeigen, eine für die Auswahl eines Clips und die andere für Designeinstellungen, beide im Zusammenhang mit der Audiobearbeitung. Der erste Bildschirm zeigt eine Wellenform, Start- und Endpunkte sowie eine Clip-Längen-Steuerung, mit Optionen zum Einstellen des Clip-Starts und zum Fortfahren zum Editor. Der zweite Bildschirm zeigt Designoptionen, einschließlich Stil-, Farb- und Layout-Einstellungen mit einem kreisförmigen Wellenformstil und der mittleren Wellenposition, und fordert zum Fortfahren zum Export auf.

Zwischen 15 – 60 Sekunden lassen sich als MP4-Zitat aus Audiodateien (in RSS-Feeds) extrahieren, um sie dann in unterschiedlichen Designs zu teilen.

Die blutjunge Version 1.0.0 hilft mir außerdem, Audiopassagen für eine Transkription herauszugreifen, um nicht eine gesamte Podcast-Stunde niederschreiben zu lassen.

Erste Featurewünsche? Es wäre nett, die Zeitmarken von Hand zu verschieben. Außerdem wäre ich ein großer Fan einer sinnvollen Benennung der exportierten Dateien sowie einer doppelten Abspielgeschwindigkeit, um die Start- und Stoppmarker schnell zu setzen.

#492 – von Reminders zu Todoist

Ich gönne mir einen frischen Start mit Todoist – nicht nur, aber auch weil man seine Aufgaben dort nun reinfaselt.

Hier das Intro zur Episode:

iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

„Information Superhighway“ – endloses Scrollen durch Wikipedia

Eine Hand hält ein modernes Smartphone, dessen Bildschirm Informationen über den Butterberg (Bad Harzburg) auf Deutsch anzeigt, mit Text und einer Schaltfläche „Mehr lesen“; die Umgebung hat ein warmes, braunes Ambiente.

Roger Jean Gautheret

…war ein französischer Botaniker und Pionier in der Erforschung von in vitro Gewebekulturen.

*scroll, scroll, scroll*

Gerichtsbezirk St. Pölten

…ist einer von 24 Gerichtsbezirken in Niederösterreich und umfasst die Stadt St. Pölten sowie 25 Gemeinden des Bezirks St. Pölten.

*scroll, scroll, scroll*

Honky Tonk (Lied)

…ist ein 1956 von Bill Doggett aufgenommener Song, der zu den meistverkauften Instrumentalstücken der Plattengeschichte gehört.

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Information Superhighway | via Nick Heer

FocusFlight ist der Check-in für eine ablenkungsfreie Flugstunde

Ein digitales Tablet, das eine detaillierte Karte der baltischen Region anzeigt und Orte und Merkmale wie Länder, Städte und Gewässer hervorhebt; ein Stift liegt an der Seite des Tablets.

FocusFlight hebt sich von den unzähligen Konzentrations-Timern ab; Focus Friend von Hank Green verpackt einen Ablenkungsblocker ähnlich hübsch.

Auch ohne ein (zumindest nicht diagnostiziertes) Aufmerksamkeitsdefizit genieße ich die Fokuszeit, die man hier über Flugstrecken festlegt. Buche ich mir etwa eine virtuelle Flugstunde nach Kopenhagen, ist das eine freiwillige Selbstverpflichtung für 60 ungestörte Reiseminuten. Je nachdem, wie viel Zeit ihr für eine solche Konzentrationsphase aufwenden wollt, gibt es Vorschläge für verschiedene Reiseziele.

Abgehoben und abgearbeitet: FocusFlight startet einen Timer nicht augenblicklich, sondern verzögert den Check-in durch eine Sitzplatzwahl und das Abreißen der Bordkarte. So nehmt ihr eure fokussierte Reisezeit vielleicht ernst(er)?

Für Menschen mit Hyperaktivitätsstörung sind Tricks, sich selbst zu überlisten, sehr wertvoll. Aber auch ich kann mich der psychologischen Wirkung nicht entziehen: Einen einmal begonnenen Flug will man zu Ende bringen und die damit verbundene Aufgabe erledigen.

Version 4: Bezel spiegelt den iPhone-Screen jetzt kabellos zum Mac

Ein Mann mit Brille und Baseballkappe ist mit einem iPhone und einem iPad abgebildet, die Homescreen-Setups und Widgets anzeigen. Das iPhone zeigt ein benutzerdefiniertes gelbes Theme mit verschiedenen App-Symbolen, während das iPad Nachrichten, Wetter, eine Vinylplatte und ein Uhr-Widget anzeigt.

Vimeo / YouTube

Bezel, previously on iPhoneBlog.de (1, 2 und 3).