„Everything is iPhone now“

Eine Nahaufnahme eines grauen PostNord-Paketfachs. Der Text „Lähiboksi“ steht deutlich auf der Vorderseite.

NordPost stellt hier in Finnland neue Paketstationen auf – komplett ohne Display und ohne Nummernpad. Steht man davor, öffnet man die dazugehörige App auf seinem Telefon, nickt die Bluetooth-Verbindung ab und entnimmt die Sendung.

Geht’s noch Smartphone-zentrischer?

Even the AI boom, overhyped as it is, operates in the context of the smartphone — in the context of the iPhone. OpenAI’s Sam Altman may believe that he can displace the smartphone with new AI-native hardware, but he turned to Jony Ive to do it, because no one else has the credibility to even try. It’s not clear if Altman and Ive can pull the same trick and turn limitations into features, because the experience of modern AI systems stubbornly denies any limitations at all, but they’re going to try.

Nilay Patel | The Verge

Immer wenn die Frage aufkommt: „Was löst das Smartphone ab?“, denke ich an das Zitat von Phil Schiller aus dem Jahr 2017 – ein gutes halbes Jahr vor dem iPhone X. weiterlesen

„The Death of Spotify: Why Streaming is Minutes Away From Being Obsolete“

Spotify, Apple Music, Amazon Music, and Tidal all offer the exact same product: A library of 100 million songs. As Jimmy [Iovine] points out in the podcast, this lack of differentiation turns music into a utility. Music is now indistinguishable from tap water or electricity. […]

Iovine put it bluntly: “The streaming services have a bad situation, there’s no margins, they’re not making any money.” This model only works for Apple, Amazon, and Google, because they don’t need their music platforms to be wildly profitable.

Joel Gouveia

Neben Apple Music zahle ich für YouTube Premium und damit verbunden auch für YouTube Music – weil’s im Bundle enthalten ist. Heute habe ich einmal ausprobiert, wie wenige Klicks es braucht, bis man seine Playlists und Likes umgezogen hat.

Spoiler: Es sind wirklich wenige Klicks! Und inzwischen bieten alle Musik-Streamer für den Transfer einen Dienstleister an – von TuneMyMusic bis SongShift (wenn man nicht selbst die Umzugskisten packen möchte). weiterlesen

#499 – Podcast-Transkripte

Sprache-zu-Text-KI beeindruckt mich immer noch – nicht nur durch ihre (multilinguale) Qualität und Geschwindigkeit, sondern auch dadurch, wie rasant sie allgegenwärtig wurde.

Podcast-Apps sind eine Kategorie von Software, die sich das zunutze macht.

Hier das Intro zur Episode:

iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

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„Hike Maker“ setzt Wegpunkte zum Ablaufen

Orientierungsläufe sind in Finnland ein populärer Sport. Nicht selten sehe ich Personen mit Karten und Kompass durch Wald, Wiese und Wohngebiete hetzen. Kontrollpunkte in vorgegebener Reihenfolge abzulaufen, ist auch das Prinzip von Hike Maker.

Durch simple Karten-Klicks erzeugt ihr hier personalisierte Wander- und Laufstrecken – inklusive Wegpunkten. Um neue, abwechslungsreiche Routen in der eigenen Hood auszuprobieren, gebt ihr eine bevorzugte Kilometeranzahl vor und erstellt so automatisch Joggingstrecken.

Wenn ihr der App eure Laufgeschwindigkeit verratet, wisst ihr ungefähr, wie lange ihr auf dieser Route unterwegs seid, die ihr eventuell noch gar nicht kennt. Ein Import und Export von GPX-Dateien ist natürlich inbegriffen.

Hike Maker erfasst selbst kein Work-out, so wie etwa Steps. Ist eine Sportaufzeichnung erwünscht, startet ihr also parallel eine zweite Live-Aktivität.

Ich wünschte, die App würde mir für eine komfortablere Navigation die topografischen Karten auf der Apple Watch anzeigen. Dort wird bislang lediglich per Push registriert, wenn ihr einen der gesetzten Wegpunkte erreicht.

Zwei unterschätzte iPadOS-Kurzbefehle: „Open App“ + „Split screen between“

Ich baue mir keine Sets aus Apps im Stage Manager, habe mir jedoch App-Kombinationen mit festen Fenstergrößen für unterschiedliche Aufgaben angelegt.

Ein iPad im Querformat zeigt die Apple Kurzbefehle-App in einer Split-Screen-Ansicht. Die linke Seite zeigt die Konfiguration eines Kurzbefehls für das „Split screen between Safari and Ulysses“ mit Optionen für das Seitenverhältnis. Die rechte Seite zeigt eine Liste von Aktionen zum Öffnen verschiedener Apps wie „Open Music“, „Open MusicBox“ und „Open Nautiline“ sowie detaillierte Einstellungsoptionen für den Kurzbefehl.

Die zwei Kurzbefehle „Open App“1 + „Split screen between“2 öffnen dabei gleichzeitig mehrere Anwendungen in vorgegebenen Positionen – so wie das Spencer oder HopTab auf macOS tun.

Über Spotlight oder ein Homescreen-Icon öffne ich so etwa Safari + Ulysses, die dann gleichberechtigt die linke respektive rechte Bildschirmhälfte einnehmen.

Für die Musikwiedergabe starten mit nur einem einzigen Klick Apples Streaming-App, MusicBox sowie Nautiline – zwei dieser Anwendungen teilen die linke Bildschirmhälfte; die dritte App macht sich auf der kompletten rechten Screen-Hälfte breit.

Natürlich kann man sich auch alle Tastaturbefehle merken oder sie über die Menüleiste ausführen. Diese App-Pärchen führen jedoch schneller zu oft erstellten Workspaces und beschleunigen damit den Arbeitsstart.

  1. Überarbeitet mit iPadOS 26
  2. Seit iPadOS 15

OverPicture: das Bild-in-Bild-Videofenster auf Tastendruck

Ein Tablet mit angeschlossener Tastatur steht auf einem runden schwarzen Tisch in einer hell beleuchteten, modernen Bürolounge. Der Bildschirm zeigt eine iPadOS-Oberfläche mit Widgets für einen Kalender und eine Aufgabenliste, App-Symbole und ein schwebendes Videoplayer-Fenster, in dem eine Person vor Computerbildschirmen zu sehen ist.

OverPicture, bekannt aus #484, holt als Safari-Erweiterung ein abspielendes Video über einen Tastaturkurzbefehl ins Bild-in-Bild – auf dem Mac sowie iPad. Am iPhone aktiviere ich das abgekoppelte Videofenster über die Auswahl der Extension in der Adresszeile. Das fühlt sich schneller an, als das Video erst ins Vollbild zu schicken.

Für „Picture in Picture“ gibt es natürlich unzählige Apps und diverse Umwege – die Tastaturbedienung, die das separate Fenster auch wieder zurückkickt, empfinde ich jedoch als eine Bereicherung.

Randnotiz: Für das YouTube-Premium-Abo existiert eine App-Einstellung, die die Bild-in-Bild-Wiedergabe automatisch startet, sobald man bei laufendem Video die Anwendung verlässt.

„The Apple Charging Situation“

Ein Smartphone mit einem farbenfrohen Bildschirm, auf dem diverse App-Symbole zu sehen sind, wird mit einem weißen Ladekabel auf einer hellen Oberfläche geladen. Auf dem Bildschirm befindet sich eine Suchleiste mit dem Text „Search“.

The Charging Curve. Three Phases. One that matters.

Rands in Repose | via John Gruber

Schnellladegeräte sind inzwischen ein bezahlbarer Luxus, um sie an seinen zwei oder drei Orten fest zu platzieren. Gleichzeitig spart (mir) das Ladestationen an mittlerweile unerwünschten Plätzen: in Autos, am Bett oder im Rucksack.

Im Alltag macht nicht mehr die Akkukapazität den Unterschied, sondern die Gewissheit, seine Computer in kurzer Zeit einsatzbereit zu halten.

Mein iPhone fällt nur noch selten unter 20 Prozent und schaut für viele Tage am Stück nie über 90 Prozent. Das erforderte echtes Umdenken, wenn man die erste moderne Dekade von Smartphones mitgemacht hat, die das iPhone startete.

Tipp: virtuelle Mikrofone

Ein Mann mit schwarzem T-Shirt und Baseballkappe sitzt vor einer dunkel getäfelten Wand mit einer Pflanze an einem Schreibtisch mit einem Mikrofon. Rechts davon sind zwei Softwarefenster für Audio-Routing zu sehen.

Vimeo / YouTube

Die im Video genannten Apps heißen CleanShot, Audio Hijack und Loopback.