Der Porträtmodus im iPhone feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Seit dem iPhone 15 denke ich an diesen Modus jedoch fast nie, weil heutzutage quasi jedes Foto ein Porträtfoto ist.
For the first time, users can take portraits without having to switch to Portrait mode. When there’s a person, dog, or cat in the frame, or when a user taps to focus, iPhone automatically captures depth information, so users can turn photos into stunning portraits later in the Photos app on iPhone, iPad, or Mac. For greater creative control, users can also adjust the focus point after the photo has been taken.
Die automatische Porträterkennung führt zu einer „depth map“, genau wie der dedizierte Porträtmodus selbst. Hier könnt ihr anschließend in der Fotoanwendung den Fokus frei wählen und dessen Schärfentiefe anpassen.
Gerne übersehen: Setzt ihr im normalen Kameramode (durchs Bildschirmantippen) eine gelbe Fokus-Box, bestimmt ihr im Anschluss ebenfalls die Stärke des Schärfentiefe-Effekts – das Bokeh.
Knipst ihr dagegen Fotos ohne Porträtmodus und setzt auch manuell keinen Fokus, fehlt entsprechend die Schärfentiefe-Einstellung sowie die Taste in der Fotoanwendung (siehe „Tiefenmaske“ rechts).
Fehlen „Depth-Daten“, lassen sich diese mit maschinellem Lernen jedoch nachtragen – etwa mit Focos oder No Fusion. Der Tiefenschärfe-Effekt im ersten Foto dieses Artikels entstand durch einen solchen Nachtrag und nicht während der Aufnahme.
Im Anschluss an meine Episode über Apples Passwörter-App habe ich mit dem Umzug meiner Software-Lizenzen von Apple Notes zu Uplock begonnen. Und nicht nur Lizenzcodes: Apples App verschlüsselt keine Notizen mit PDF-Dateianhängen. Deshalb übertrage ich jetzt auch PIN-Listen für Bankkonten, Ausweisdokumente und alles, was ohne erneute Authentifizierung nicht unmittelbar einsehbar sein soll.
Uplock gibt mir den „Look and Feel“ von Apples Kennwörter-App, aber mit einer erweiterten (Dateianhang-)Funktionalität – so wie sie etwa 1Password bietet. Es synchronisiert meine Einträge zwischen allen Geräten – inklusive Apple Watch –, nutzt dafür aber ausschließlich eure iCloud – der erweiterte Datenschutz wird empfohlen.
Das gestrige Update vereinfacht den Umstieg, weil es Datensätze von vielen anderen Passwortmanagern importiert – inklusive Bitwarden, Dashlane und Strongbox. Der Import einer 1Password-Datenbank funktionierte bereits zuvor. weiterlesen
Vor ein paar Monaten habe ich den RSS-Feed der Bear-Blog-Trending-Posts abonniert und stolpere seitdem täglich durch eine bunte Welt von einfallsreichen, manchmal irrelevanten, aber immer spannenden Webmitschriften.
Das Small Web von Kagi ermöglicht eine vergleichbare Safari; leider weiterhin mit der Einschränkung auf englischsprachige Webseiten.
Today, we’re adding to the Small Web experience with new browser extensions, mobile apps, and all-new categories, making it easier than ever to discover interesting and authentic human spaces online.
Bubble Bobble auf Steroiden: Auf einem vertikal scrollenden Schlachtfeld versucht unser Held in Ball x Pit eine Horde von anrückenden Monstern aufzuhalten. Erreichen diese das Bildschirmende, zählt das als Treffer gegen euch.
Eure Verteidigung verwandelt sich augenblicklich in eine „Bullet Hell“, bei der in bester Peggle-Disziplin unvorhersehbar und vernichtend eure Projektile durch gegnerische Reihen bouncen. Schier überüberschaubar sind auch die unzähligen Upgrades – von Lasern bis Kanonenkugeln geben sie euch Überlebenschancen in Spielrunden, die in wenigen Minuten beendet sein können.
Mit Neid blicke ich seit Herbst auf die Konsolenversionen von diesem Ball-Busting-Indie-Hit: Arkanoid-inspirierte Spielhallen-Klassiker, die sich wirklich lohnen, finde ich nämlich viel zu selten im App Store – obwohl’s für „on the go“ das nahezu perfekte Genre ist.
Erwähnt sei, dass ich der zwischengeschalteten Aufbausimulation, die die Action mit einer Atempause unterbricht, nur wenig abgewinnen kann. Das nimmt dem Feuerwerk von Kenny Sun allerdings nicht seine explosive Anziehungskraft. Einen Anlauf wage ich noch!
BALL x PIT sind die zehn besten Euros, die ihr heute ausgebt – und der Clou: Ihr könnt vorher ausgiebig probespielen.
„Warte, dafür klappe ich lieber kurz das MacBook auf“, sagen Millennials, wenn sie etwas Wichtiges zu erledigen haben – von Shopping bis Reiseplanung. Das Klischee stimmt und Seamless ist die App, die Links und Bilder an diese richtigen Computer sendet.
Dateien bis zu 80 Megabyte pusht ihr so in einen CloudKit-Container; die dortige Sortierung erfolgt automatisch. Für mich ist es jedoch vielmehr eine simple Liste mit temporären Erinnerungen. Sie benötigt weder Gruppierung noch Katalogisieren, weil ich die Einträge von dort genauso schnell wieder entferne, wie ich sie einmal hinzugefügt habe.
Diese Episode begann mit einer persönlichen, vermeintlich überschaubaren Frage, die jedoch umgehend zu viele Antworten lieferte. Ich habe ganz viele praktikable Möglichkeiten ignoriert und bin zu einer Handvoll Lösungen gelangt, die sich in meinem Alltag tatsächlich bewähren.
Hier das Intro zur Episode:
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