Apples Handgelenk Band

Ignorieren wir den „Hand strap“ für die QuickTake 200, dann sind der iPod touch Loop sowie die Remote Loop die einzigen Bänder fürs Handgelenk aus Apples 50-jähriger Geschichte – zumindest bis letzte Woche.

A person's hand holding a white earbud charging case attached to a purple lanyard.

Apples neues Handgelenk Band befestigt man an einer separaten iPhone-Hülle oder etwa direkt am AirPods-Case1. Es orientiert sich am Design des Crossbody Straps aus dem letzten Jahr.

Ich wette, Apples Marge für das 30-Euro-Bändchen stimmt. Trotzdem bleibt der flache Knopf am eng gewebten Garn mit integrierten Magneten erstaunlich nett.

Meine einzige Kritik: Es ist eine relativ dauerhafte Befestigung. Die Handschlaufe lässt sich einfach lösen, die Befestigungsschlaufen fummelt man aber nur mit etwas Aufwand wieder raus.

  1. Als Apple im Jahr 2022 die Öse am Kopfhörer-Case einführte, überließ der Konzern den Zubehörverkauf anderen Herstellern so wie Incase.

Kalenderwoche 38: über Agassi und Burning Man

Ein Screenshot eines Web-Artikels mit dem Titel „Cleaning Up Poop: The Human Labor Behind Waymo“, der eine Illustration eines mit Schmutz bedeckten Arbeiters neben einem autonomen Fahrzeug zeigt. Neben dem Artikel ist eine Person zu sehen, die in ein Mikrofon spricht, sowie weitere Vorschaubilder von Medieninhalten und ein Musikplayer am unteren Rand.

Zeug aus KW38, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …

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Unboxing – das iPhone 18 Pro Max

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Mein Live-Unboxing, hier noch einmal hochauflösend fürs Archiv.

Das 18 Pro ist inzwischen frisch eingerichtet; zwei Stunden hat es diesmal gedauert. Es sind Kleinigkeiten wie das Setup der Wallet-Kreditkarten, die ausbremsen.

Den Prozess habe ich für mich über die Jahre allerdings weitgehend gestrafft – Bankkonten mit verkopften Anmeldeprozeduren sind abgestoßen. Meine Passwort- und Lizenz-Datenbanken sind aufgeräumt. „Passkeys all the way“ – zumindest überall dort, wo sie angeboten werden.

Und ja: Einmalcodes, die per Mail kommen, nerven – sogar ungemein. Allerdings hat der Anbieter dann nie ein Kennwort, das er verdödeln kann.

Was wirklich ärgert: Apples vorinstallierte iOS-Software. Diese Apps einzeln runterzuwerfen, fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an. Aber andersherum: Apps zum Download lassen sich flotter über Spotlight finden als im App Store.

Die meiste Zeit geht für persönliche Einstellungen drauf, die ich unbedingt ändere. Etwa die 4K-Videoaufnahmemodi, alle Anpassungen ans Teilenmenü oder dass etwa iMessages nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden.

Allerdings sind es genau diese Einstellungen, durch die sich ein neues Telefon neu anfühlt. Welches alternative App-Icon? Wo platziert?

All das fühlt sich wie ein Umzug an, bei dem man seine Wohnung neu einrichtet – Wände streicht und Möbel rückt. Wie ein Herbstputz ist das anstrengend, aber auch sehr befriedigend.

Tipp: DrivePulse zeigt über OBD2 eure Fahrzeugwerte

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Im Video erwähnt: DrivePulse + Cleverer Autofahren mit dem Automatic Link + NexLink Dongle

Outerline – so simpel wie Markdown selbst

Der öffentliche TestFlight für Outerline läuft seit Mai; jetzt ist der Markdown-Editor für macOS und iOS erschienen. Gute Software will halt durchdacht sein.

A smartphone screen displaying a library folder view for managing documents and notes.

Über den Sommer hinweg habe ich dort nicht nur reingetippt, sondern auch gerne die Release Notes mitgelesen. Über ein optionales Abo kann man in diesem Stil auch seine eigenen Schreibereien unter einer outerline.so-URL veröffentlichen.

Ich schätze die abgespeckte Struktur und den verständlichen Aufbau, die an Ulysses erinnern. Ohne Brimborium speichere ich damit einzelne .md-Dateien aufs iCloud Drive. Am Mac kann man diesen Ordner auch direkt via Type oder Capture mit Text füttern.

Die Markdown-Formatierung lässt sich mit einer Seite-an-Seite-Ansicht schnell auf Tippfehler überprüfen. Über Wiki-Style-Verlinkungen und MCP-Server lest ihr in der dazugehörigen Hilfe.

#523 – mehr Kleinigkeiten aus iOS 27

Vier Monate später trugen sich mehr Kleinigkeiten zusammen; iOS 27 ist ein Trog mit vielen kleinen „Quality of Life“-Verbesserungen.

Die Zusammenstellung dieser unscheinbaren Änderungen in jedem Sommer führt regelmäßig zu meinen absoluten Lieblingsvideos.

Hier das Intro der Episode:

„Swipe Down for Search or Ask“

Ohne Spracheingabe bestand am iPhone nie die Möglichkeit, Spotlight außerhalb des Home- und Sperrbildschirms aufzurufen. Mit Siri AI geht das jetzt – nur nicht bei uns.

Wenn wir über fehlende Funktionen für iOS 27 in der EU sprechen, fehlt mir insbesondere diese Interaktion.

Spotlight, as you know it, is gone in iOS 27. Swiping down from the middle of the Home Screen now opens Search or Ask, where you can type or speak to Siri. Apple rebuilt the underlying search index at the same time, so returned results are more current.

via MacRumors

Für iPadOS existiert ein solcher Hack; fürs iPhone nicht. Apples Telefon benutzt sich signifikant besser, wenn man Spotlight auch aus geöffneten Apps heraus aufrufen kann.

iPhoneBlog #one: Preiserhöhung plus Podcast

iPhoneBlog #one kostet ab nächster Woche 7 EUR / Monat oder 70 EUR / Jahr. Es ist die erste Preiserhöhung nach 10 Jahren, in denen ich jede Woche ein zirka 5-minütiges Video veröffentlicht habe.

Weil niemand gerne mehr bezahlt, lege ich dem Abo ab sofort einen wöchentlichen 10-Minuten-Podcast obendrauf. Wie sich das anhört und was man dort bekommt, entnehmt ihr den ersten Episoden, die ich seit dem Frühling aufzeichne.

Eine Collage von Webseiten-Ausschnitten mit verschiedenen Artikelüberschriften, darunter Themen wie kreativer Schwung, Flipper, Online-Shopping-Trends und Risikokapital, illustriert mit verschiedenen Fotos und Grafiken.

Diese Links führen zu den Blogposts meiner bereits aufgenommenen, bislang unveröffentlichten Podcast-Episoden. Thematisch scheren sie bewusst aus dem üblichen iPhoneBlog-Programm aus – und genau das bereitet mir enorm viel Spaß: Kalenderwoche 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 und 35.

Die erste reguläre Episode für alle Abonnent:innen erscheint nächsten Sonntag.

Etwas Neues anzufangen, fühlt sich immer komisch an. Mir schlackern die Beine. Deshalb bin ich sehr gespannt auf euer Feedback.

Ansonsten ändert sich nichts; umstellen müsst ihr ebenso nichts – neue Audiofolgen schlagen ab nächster Woche auch im Podcast-Feed auf. Der neue Preis gilt ab nächsten Sonntag. Für bestehende Abos greift er automatisch mit der jeweils nächsten monatlichen beziehungsweise jährlichen Verlängerung.

Ich weiß eure anhaltende Unterstützung wirklich sehr zu schätzen! Nur sie ermöglicht das iPhoneBlog. Danke!