Tailscale-Filesharing: Taildrive ergänzt Taildrop

Taildrop ist wie AirDrop, überspringt aber Netzwerk-Grenzen. Um Dateien an einzelne Geräte zu verschicken, verwendet ihr das Teilen-Menü oder wählt in der Tailscale-App den jeweiligen Computer aus.

Ein Smartphone zeigt die Benutzeroberfläche der Tailscale-App für ein verbundenes Gerät. Auf dem Bildschirm steht: „9:41“, „vimes“, „Connected“, „Tailscale addresses“, „IPv4“, „IPv6“, „OS“, „macOS“, „Key expiry“, „Never“, „Select a file to send it to this device...“, „Select a File...“. Die Benutzeroberfläche listet mehrere geschwärzte Netzwerkadressen mit Kopiersymbolen auf.

Taildrive ist dagegen ein privater Dateiserver in eurem Tailscale-Netzwerk. Weil’s noch in Alpha ist, benötigt es ein kurzes Setup, das aber jeder schafft.

Das Tailscale-Einstellungsfenster ist geöffnet und zeigt den Reiter „File Sharing“. Der angezeigte Text lautet: „Tailscale Settings. Accounts, Settings, File Sharing, About. Taildrop and Taildrive are the best way to share files and folders between devices and users running Tailscale. More info... Folder sharing is enabled. Taildrive folder sharing is enabled for this Mac. Choose Shared Folders... 1 shared folders. To access your shared folders from other devices: On iPhone and iPad, make sure that the Tailscale app is connected, then open the Files app, and enable Tailscale to browse available shares. On other platforms, follow the instructions available here.“

Mehr Markup-Möglichkeiten mit Annotable

Annotable hat bei mir bereits zehn iPhone-Generationen miterlebt; der E-Mail-Kaufbeleg hat’s mir verraten.

Es ist keine App, die ich bei der jährlichen Neuinstallation sofort herunterlade. Es dauert aber höchstens einige Wochen, bis ich über Bildschirmfotos stolpere, in denen ich etwas hervorheben oder verpixeln möchte und Apples Markierungen dafür zu dünn auftragen – zuletzt vor zwei Wochen.

Eine Hand hält ein Smartphone, das eine Musikwiedergabeoberfläche mit verschiedenen Symbolen anzeigt. Auf dem Bildschirm steht: "Nip No Puzzle" und "paris match".

Dieser Einmalkauf fand im letzten Jahrzehnt mehrfach Erwähnung im Blog – vor allem als „Nebenrolle“ für Foto-Apps. Ich möchte die Software hier jedoch einmal explizit hervorheben, weil sie elegant die Lupe für unterschiedliche Vergrößerungsstufen mit einem Pfeil verknüpft und eine der hübschesten Möglichkeiten für (Text-)Highlights bietet.

Tipp: von Midjourney bis Ente.io für die eigenen Wallpaper

Eine digitale Illustration zeigt eine Person auf einem orangefarbenen Surfbrett im blauen Ozean neben einem Strand, mit einem Telefon, das ein Fotoalbum anzeigt. Auf der linken Seite ist ein Mann zu sehen, der spricht. Auf dem Telefon sind Fotos zu sehen und enthält den Text: "9.41", "=", "ente", "Fr, 27. Feb", "Send link", "9 selected", "Add to album", "Delete", "Favorite", "Guest view", "Cancel" und "All".

Vimeo / YouTube

Die im Video genannten Apps und Dienste heißen Midjourney, Rename X Pro, Photo Refinery, Aiarty Image Enhancer und Ente.io (Referral: QPQC6A).

Von Bienchen zu Blümchen: Art of Flora

Art of Flora ist das (absolut logische) Puzzle-Sequel zu Art of Fauna – dem Design-Award-Gewinner aus 2025, den wir unter anderem hier (Minute 54) und hier (Minute 23) im vergangenen Jahr erwähnten.

Ein Smartphone, das ein Bild einer riesigen Seerose anzeigt, umgeben von roten Puzzleteilen. Der Bildschirm des Telefons zeigt das Bild mit dem Text: "Victoria amazonica, Riesenseerose, Beschreibung, Weiter".

In Flora puzzelt ihr 110 Pflänzchen als historisch-botanische Zeichnungen. Genau wie Fauna bleibt’s ein Einmalkauf und eine absolute Demonstration für Apples Technologien – von Widgets über alternative App-Icons bis zu Game-Center-Auszeichnungen und einem Kids-Modus.

Klemens Strasser aus Österreich steckte in sein zweites Rätselspiel nicht nur ästhetisch ansprechende Illustrationen, sondern abermals einen Batzen liebevoller Interaktivität, ein tolles Sounddesign und jede nur erdenkliche Barrierefreiheit. Art of Flora ist alles, was ich von einem digitalen Puzzle erwarte.

„The Pogue Feature“

iPhoneOS 2.0 enthielt im Sommer 2008 die Möglichkeit Bildschirmfotos anzufertigen. Deshalb.

And it’s funny because, like, in certain tertiary ways, I was a character in the Apple story. And this one did not make it in the book, and I’ve never told this story in public, but the way you take a screenshot on the iPhone—press two buttons—internally, they call that the „Pogue Feature.“ And I’ll tell you why.

In 2007, I was writing the first iPhone Missing Manual, a how-to book about the iPhone, and there was no way to create screenshots with the original iPhone.

And so I contacted Apple PR and said, „You have screenshots in your ads, in your documentation. You must have a way to take screenshots.“ And they’re like, „Well, yes, we have a—a very, you know, not-polished-looking internal tool that we use.“ And I’m like, „Can I have it for this book, so it looks good?“ And they went all the way up to Steve, and the answer was no.

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#497 – Multitasking in iPadOS 26

Apps als Fenster“ – welch verrücktes Konzept. Nein.

Das Fenstermanagement von Apples Tablet durchlebte viele Höhen, noch mehr Tiefen und fand mit iPadOS 26 zu seiner Form – und legte dann direkt nach. Diesen Status quo wollte ich im Frühling 2026 mit diesem Video einmal einfangen.

Hier das Intro zur Episode:

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Für eine höhere Audioqualität: Pentaton

Mit einer überraschenden Pressemitteilung hievte Apple am gestrigen Montag die AirPods Max 2 aufs Niveau der AirPods Pro 3. Das ist für meinen Geschmack nach fünf Jahren zu wenig und zu spät – obwohl mich diese Kopfhörer weiterhin verzaubern.

Wenn man’s positiv sehen möchte: Erstkäufer:innen benötigen wirklich kein Upgrade, sondern vielleicht nur ein neues Kopfbandkissen.

Eine Hand hält ein rotes Smartphone, auf dem eine Musik-App-Oberfläche angezeigt wird. Der Bildschirm zeigt eine Playlist mit dem Titel "Volume 1" mit einer Liste von Songs: "Robber", "Atlantic", "Tried to Tell You", "Parking Lot", "Loss" und "Separated". Der aktuell gespielte Song ist "Wear" von "The Weather Station". Das Telefon ist mit einem weißen Kopfhöreradapter verbunden.

Apples Nischen-Kopfhörer geben mir jedoch die Chance, über einen Nischen-Audioplayer zu sprechen. Pentaton boxt in der Federklasse für leichtgewichtige Apps, die sich komplett aufs Wesentliche konzentrieren, dabei aber höchstmögliche (Audio-)Qualität einfordern.

Wer den Unterschied zwischen 320kbps und unkomprimiertem WAV tatsächlich hört, beeindruckt mich. Trotzdem habe ich es natürlich mit dem mir zur Verfügung stehenden Equipment ausprobiert: von High End über Low End bis zu den ersten (kabelgebundenen) AirPods Max.

Für Apples allererste Over-Ear-Kopfhörer steckt man das Lightning-auf-3,5-mm-Audiokabel beispielsweise an einen Klinke-auf-USB-C-Dongle. weiterlesen

Fotos im Fokus: der Porträtmodus und ein nachgetragener Schärfentiefe-Effekt

Ein Mann mit Bart, Brille und Hut, der einen orangefarbenen Regenschirm hält, aus der Perspektive eines Selfies gesehen.

Der Porträtmodus im iPhone feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Seit dem iPhone 15 denke ich an diesen Modus jedoch fast nie, weil heutzutage quasi jedes Foto ein Porträtfoto ist.

For the first time, users can take portraits without having to switch to Portrait mode. When there’s a person, dog, or cat in the frame, or when a user taps to focus, iPhone automatically captures depth information, so users can turn photos into stunning portraits later in the Photos app on iPhone, iPad, or Mac. For greater creative control, users can also adjust the focus point after the photo has been taken.

Apple.com/Newsroom

Die automatische Porträterkennung führt zu einer „depth map“, genau wie der dedizierte Porträtmodus selbst. Hier könnt ihr anschließend in der Fotoanwendung den Fokus frei wählen und dessen Schärfentiefe anpassen.

Gerne übersehen: Setzt ihr im normalen Kameramode (durchs Bildschirmantippen) eine gelbe Fokus-Box, bestimmt ihr im Anschluss ebenfalls die Stärke des Schärfentiefe-Effekts – das Bokeh.

Knipst ihr dagegen Fotos ohne Porträtmodus und setzt auch manuell keinen Fokus, fehlt entsprechend die Schärfentiefe-Einstellung sowie die Taste in der Fotoanwendung (siehe „Tiefenmaske“ rechts).

Das Bild zeigt drei Screenshots eines Smartphones, auf denen die Bearbeitung eines Porträtfotos angezeigt wird. Das erste Bild zeigt zwei Objektive auf einer strukturierten Oberfläche, wobei die Option "PORTRAIT" ausgewählt ist und ein Schieberegler zur "TIEFE" eingestellt ist. Das zweite Bild ist eine Graustufenansicht des Originalbildes, mit einer großen, kastenartigen Figur in der Mitte, mit der Beschriftung "Heute, 14.55". Das dritte Bild ist dasselbe Foto, das nur helle und dunkle Farbverläufe mit der Bildunterschrift "Heute, 14.56" zeigt. Die UI-Elemente, einschließlich "Abbrechen", "Fertig" und anderer Bearbeitungssymbole, sind sichtbar.

Fehlen „Depth-Daten“, lassen sich diese mit maschinellem Lernen jedoch nachtragen – etwa mit Focos oder No Fusion. Der Tiefenschärfe-Effekt im ersten Foto dieses Artikels entstand durch einen solchen Nachtrag und nicht während der Aufnahme.