„Swipe Down for Search or Ask“

Ohne Spracheingabe bestand am iPhone nie die Möglichkeit, Spotlight außerhalb des Home- und Sperrbildschirms aufzurufen. Mit Siri AI geht das jetzt – nur nicht bei uns.

Wenn wir über fehlende Funktionen für iOS 27 in der EU sprechen, fehlt mir insbesondere diese Interaktion.

Spotlight, as you know it, is gone in iOS 27. Swiping down from the middle of the Home Screen now opens Search or Ask, where you can type or speak to Siri. Apple rebuilt the underlying search index at the same time, so returned results are more current.

via MacRumors

Für iPadOS existiert ein solcher Hack; fürs iPhone nicht. Apples Telefon benutzt sich signifikant besser, wenn man Spotlight auch aus geöffneten Apps heraus aufrufen kann.

iPhoneBlog #one: Preiserhöhung plus Podcast

iPhoneBlog #one kostet ab nächster Woche 7 EUR / Monat oder 70 EUR / Jahr. Es ist die erste Preiserhöhung nach 10 Jahren, in denen ich jede Woche ein zirka 5-minütiges Video veröffentlicht habe.

Weil niemand gerne mehr bezahlt, lege ich dem Abo ab sofort einen wöchentlichen 10-Minuten-Podcast obendrauf. Wie sich das anhört und was man dort bekommt, entnehmt ihr den ersten Episoden, die ich seit dem Frühling aufzeichne.

Eine Collage von Webseiten-Ausschnitten mit verschiedenen Artikelüberschriften, darunter Themen wie kreativer Schwung, Flipper, Online-Shopping-Trends und Risikokapital, illustriert mit verschiedenen Fotos und Grafiken.

Diese Links führen zu den Blogposts meiner bereits aufgenommenen, bislang unveröffentlichten Podcast-Episoden. Thematisch scheren sie bewusst aus dem üblichen iPhoneBlog-Programm aus – und genau das bereitet mir enorm viel Spaß: Kalenderwoche 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 und 35.

Die erste reguläre Episode für alle Abonnent:innen erscheint nächsten Sonntag.

Etwas Neues anzufangen, fühlt sich immer komisch an. Mir schlackern die Beine. Deshalb bin ich sehr gespannt auf euer Feedback.

Ansonsten ändert sich nichts; umstellen müsst ihr ebenso nichts – neue Audiofolgen schlagen ab nächster Woche auch im Podcast-Feed auf. Der neue Preis gilt ab nächsten Sonntag. Für bestehende Abos greift er automatisch mit der jeweils nächsten monatlichen beziehungsweise jährlichen Verlängerung.

Ich weiß eure anhaltende Unterstützung wirklich sehr zu schätzen! Nur sie ermöglicht das iPhoneBlog. Danke!

Siri AI in der EU

Mit einem US-App-Store-Account zeigt sich Siri AI auch auf iPhones in der EU. So eingeloggt, lassen sich trotzdem noch App-Updates aus dem DE-Store einspielen. Es fehlen jedoch diverse Abo- und Einmalkäufe – wirklich praktikabel ist das also nicht.

This image displays three different iOS application screens featuring subscription and purchase options for Acme Weather, Apple Music, and Tot Pocket.

Oder direkter: Für mich ist das nicht dauerhaft benutzbar und deshalb lediglich ein glorifizierter Testlauf. Am Vorabend von iOS 27 bin ich mit einem externen KI-Abo sowie einer Voice-zu-Text-Tastatur schlicht besser beraten.

Allerdings ist Apples Chatbot derzeit „designed for the masses“ und ich habe keine Zweifel daran, dass er sie so erreicht. Mit den Integrationen in unsere täglich verwendete Software hat der leuchtende Orb größere Ambitionen.

Und ehrlich gesagt: Für Apple ist das genau der richtige Hebel – nur halt noch nicht in der EU.

Mac and Apple Vision Pro users in the EU will be able to access Siri AI when set to a supported language. Siri AI will not be available initially in the EU in iOS, iPadOS, and watchOS. Apple is working hard to find a path forward that preserves its users’ privacy and security.

Apple.com/Newsroom

Dauerhaft tragbar erscheint mir dieser Fork für Europa allerdings nicht: Siri AI strickt iOS grundsätzlich neu – mit fragwürdigen Opt-ins.

Apples integrierte KI ist nicht einfach nur ein Feature, das man nach Belieben an- und wieder ausknipst. Sie stellt iOS fundamental anders auf; auch wenn das heute noch nicht deutlich erkennbar ist.

A close-up view of an iPhone screen displaying the Ask ChatGPT widget interface with an active voice interaction animation.

Ich empfinde es als untragbar, dass der Digital Markets Act konkurrierenden KI-Assistenten einen Zugriff auf dieselben tiefen OS-Funktionen ermöglichen will – insbesondere wenn man ohnehin nur die Wahl zwischen den KI-Modellen anderer Tech-Riesen hat.

Und trotzdem scheint mir Apple derzeit in einer Situation, die Suppe auslöffeln zu müssen – allein schon deshalb, weil die eigene Weiterentwicklung von iOS es erfordert.

„Moof!“

Well, this little Easter Egg in Apple’s 27 OSes is fun. If you go into Settings ➝ Appearance ➝ Liquid Glass and scroll down far enough in the example content, an old friend appears.

via Stephen Hackett

Siehe auch: The History of Clarus the Dogcow.

iOS 27: Kamera-Steuerelemente individuell anpassen

YouTube

Es zählt, weil es ein iPhone ist, nicht weil es neu ist.

Tim Cook legte charmant für Ternus auf, der dann aber auch direkt verwandelte. Er platzierte das iPhone direkt zum Anpfiff im absoluten Mittelpunkt – von Apple selbst, aber auch als „intelligente und persönliche Zentrale“. Die Aussage war klar: Du brauchst keine anderen KI-Computer!

A close-up photograph of a smartphone screen displaying an image of the moon's surface rising against a dark sky.

„When you have been to the moon. Where do you go next?“

Das Duo zeigt der Industrie den korrekten Fold-Formfaktor – nicht nur mit seiner Reisepassgröße, sondern auch durch die Gleichberechtigung beider Displays. Apples Foldable stellt erstmals die wirklich schwierige Frage: „Warum zwei Bildschirme?“

Das iPhone Air diente mit seiner Hardware im letzten Jahr als vorgeschaltetes Experiment; die Software ist jedoch das Alleinstellungsmerkmal für die neue Form.

Ohne Vorlauf, mit nur wenigen frühzeitig eingeweihten Entwicklerpartnern sowie einer Preismarke, die jeder rechtfertigen muss, wird es zweifellos ein holpriger Anlauf. Wir wissen nicht einmal, ob Apple alle seine eigenen Apps zum Start im Oktober vorbereitet hat.

Und der Preis ist der Preis. Dieses Telefon wird mit seiner zweiten Generation und einem möglicherweise überstandenen RAMageddon nicht günstiger. Der Preis bleibt der Preis.

Deshalb ist die Software so wichtig; sie entscheidet darüber, ob man damit mehr macht als mit Apples wohl bestem iPhone ever™ – dem 18 Pro (Max).

Diese Animation … „I can’t.“

Die Kompromisse fallen überraschend überschaubar aus. Wer die Pro-Video- und Fotofunktionen vermisst, ist hier nicht die Zielgruppe. Kein Action Button, kein Face ID und das insgesamt reduzierte Kamerasystem werfen trotzdem die Frage auf: Warum mehr bezahlen für weniger?

Plus, Mini und Air hatten nie eine Chance, sich besser zu verkaufen als Apples Standard- und Pro-Modelle. Zugegeben: Das war auch nie ihre Aufgabe.

Aber welche Aufgabe hat das Duo? Es ist zu anders, um nur ein weiteres Modell in der Aufstellung zu sein. Es ist nicht nur eine andere Verpackung der gleichen Idee.

Like other iPhones, it packs the power of a computer. But it can take the shape of a computer…

Das ist derzeit nur Marketing; aber ist das auch ein ausgerufenes Ziel? Bleibt es mehr als zwei Generationen im Line-up, um dafür auch nur annähernd eine Chance zu bekommen? Mit dem Duo lebt etwa das Standby-Feature wieder auf, das nach seiner ersten Vorstellung vor drei Jahren quasi vergessen wurde.

A foldable smartphone resting in a stand position displaying an analog clock face.

Das Duo ist Apples Chance, eigene Produkte zu kannibalisieren – von kleinen iPads bis zu großen Telefonen. Es bietet die Möglichkeit, sich breiter aufzustellen und die Abhängigkeit vom klassischen iPhone-Geschäft auf mehr Schultern zu verteilen.

Deshalb die Frage: Neues iPhone oder tatsächlich neuer Computer?

#522 – über ein Dutzend iOS-Apps fürs Reisen

Von der Theorie zur Praxis: Mit einem Ausflug am verlängerten Wochenende probiere ich die eigenen Vorschläge demnächst aus. Diese Software weckt dafür bei mir schon jetzt Vorfreude.

Hier das Intro der Episode:

Cibby – wie Delicious Library, aber im Jahr 2026

Michael Flarup hat uns Cibby gebaut – für einen gebührenden Auftritt der eigenen Videospielkollektion.

A smartphone screen displaying game information for the 1990 title Castle of Illusion starring Mickey Mouse.

„Gebaut“ ist als Ausdruck eine harte Untertreibung, wenn man sich anschaut, wie’s aussieht. Nee, ernsthaft! Wer greift jetzt nicht direkt ins Regal, um seine Spiele zu katalogisieren?

Aber es ist nicht nur Zucker für die Augen: Ihr rezensiert hier Spiele, bekommt eine Preisbewertung, Links zu Reviews, teilweise den Soundtrack auf YouTube sowie kleine Trivia-Häppchen.

Ich habe mir vorgenommen, nicht direkt alle meine Spiele in Pappschubern und CD-Cases zu importieren, sondern dort erst individuell Games aufzunehmen, die ich tatsächlich gespielt habe – um das Digitale noch greifbarer zu machen.