Der Fang des Tages: „DREDGE“

Das Bild zeigt eine Person, die ein Videospiel auf einem iPhone spielt. Auf dem Bildschirm ist ein Boot auf dem Wasser zu sehen, mit einer Küstenlinie und einem Leuchtturm im Hintergrund. Die Person hält das Telefon horizontal mit beiden Händen.

Das „unusual fishing RPGDREDGE von Black Salt Games legt zwei Jahre nach den Konsolen im App Store (Link) an. Nicht alle holte der „relaxing take on horror“ ab; ich konnte auf dem „Lovecraft Boat“ der Switch-Version aber entspannen.

DREDGE segelt nach aktueller App-Store-Sitte gegen den Wind und verkauft sich zum Festpreis – für aktuell 15 EUR. Allerdings bietet es ein „Try before Buy“-Probiermenü und zieht neben iOS- und iPadOS-Version gleich auch den macOS-Download an Bord.

iMessage-App: PictoChat

PictoChat, meine Generation erinnert sich noch. Jetzt darf der iMessage-Jahrgang das Nintendo-Chatprogramm nacherleben (und sogar die ehemalige Sendereichweite von 10 m überschreiten).

Das Bild zeigt ein Smartphone, auf dessen Bildschirm eine Anwendung namens "PicoChat" geöffnet ist. Im oberen Bereich des Bildschirms ist handgeschriebener japanischer Text zu sehen. Darunter befindet sich eine Tastatur, die an das Design älterer Handheld-Konsolen erinnert.

Remember pulling out your Nintendo DS on the bus and messaging your friends over PictoChat? To bring that feeling back, I made „PicoChat“ for iMessage! It’s free and open-source (of course), so give it a try and let me know what you think!

Idress HassanApp-Store-Link

Voicenotes(.com)

AI ist oft nur „feature“, kein „product“. Voicenotes(.com) ist der Vorgeschmack auf Funktionalität, die ich zukünftig in vielen anderen Apps erwarte, nein voraussetze.

Voicenotes (Referral-Link) wandelt meine Sprache in Text, durchstöbert diese Transkription und bietet mir die Weiterverarbeitung an – von Zusammenfassungen über Checklisten bis zu Übersetzungen.

Das Bild zeigt eine Apple Watch am Handgelenk einer Person, die eine Art Strickjacke oder Pullover trägt. Auf dem Bildschirm der Smartwatch ist die App "Sprachmemos" geöffnet. Man kann den Namen der Aufnahme und die Wiedergabe-Steuerung sehen.

Das Festhalten von Sprachnotizen über den Action-Button-Shortcut war bereits in den Episoden #408, #416 und #428 (m)ein Thema. Trotzdem möchte ich erneut unterstreichen, wie hilfreich es ist, inkohärent für drei Minuten ins Mikrofon zu nuscheln und im Anschluss auf eine sauber strukturierte Shopping-Stichpunktliste für den Supermarkt zu blicken.

Verknüpft man Todoist, werden daraus sogar einzelne To-Do-Einträge – ohne weiteres Zutun.

Über seine eigene Notiz-Datenbank hinweg Fragen stellen zu können (bewusst ohne Weltwissen), findet nicht nur Einträge, sondern formuliert direkte Antworten. weiterlesen

#444 – Wallpaper

Wenn man seit 18 Jahren über das iPhone schreibt, dann kommt man nicht drumherum, auch (hin und wieder) über Hintergrundbilder zu berichten. Woher ich meine Fotos im Jahr 2025 beziehe, und wie ich sie (automatisch) wechseln lasse, sei heute einmal festgehalten.

Hier das Intro zur Episode:

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Unter Creative-Commons-Lizenz: „Sober Ringtones“

Ever found yourself scrolling through ringtones on your brand-new phone, only to realize you can’t find one that wouldn’t make you and everyone around you cringe?

On Sober Ringtones you can find a humble and modest ringtone for your phone calls and notifications.

sober-ringtones | via David Pierce | The Verge

iOS 17 brachte uns zuletzt neue Klingeltöne; mit 17.2 gibt es eine Tonauswahl für alle eingehenden Benachrichtigungen, mit Ausnahme von Text-, Mail- und Kalenderbenachrichtigungen, für die man bereits eigene Klänge wählen konnte.

Das Bild zeigt die iMazing Software auf einem Mac, die mit einem iPhone 16 Pro Max verbunden ist. Im Hauptfenster werden Klingeltöne angezeigt, die nach Name, Dauer und Interpret sortiert sind. Auf der linken Seite befindet sich eine Navigation mit Optionen wie "Übersicht", "Daten", "Werkzeuge" und "Einstellungen".

Apple empfiehlt benutzerdefinierte Klingeltöne über GarageBand zu installieren (Absurd!). Ich rate diese Audiodateien über macOS via iMazing zu transferieren.

„Why Niantic is trying to sell off Pokémon Go“

Pokémon Go maker Niantic is getting ready to sell off its crown jewel: The company is in talks with mobile game giant Scopely to sell its gaming division for $3.5 billion, Bloomberg reported earlier this week. A deal between the two companies could be announced in the coming weeks, according to the report.

There’s a few things to unpack here, starting with the obvious: Pokémon Go may have lost some of its shine since its launch almost a decade ago, but the price tag shows that it is still a massive money maker. The game is estimated to have generated close to $8 billion on the App Store and Google Play over eight years, including $1.3 billion in 2020 alone – despite the fact that many people were stuck at home for months. Niantic also launched its own web shop for in-game items in 2023, which likely generated many more millions of dollars.

Lowpass.cc

Janko Roettgers argumentiert: Niantic1 hat als „one-hit wonder“ seinen Job erledigt und benötigt nun Produktfokus.

Das Bild zeigt drei iPhones, die die Benutzeroberfläche von Pokémon GO darstellen. Auf den Bildschirmen werden Hinweise zu den Einstellungen für den Hintergrundstandort und die Aktivierung von Adventure Sync angezeigt, sowie das Gameplay mit einem Trainer und Pokémon in einer virtuellen Umgebung. Die Darstellung hebt Funktionen hervor, die die App im Hintergrund nutzen, um Aktivitäten zu verfolgen.

Pokémon Go finanzierte nicht nur mit Geld die Vision von „3D-Scans der ganzen Welt“ (die auch nie verheimlicht wurde2), sondern ließ durch „user-generated content“ diese Welt tatsächlich vermessen – von Wegstrecken und Points of Interest, die über Bilder und Videos bis zu „Geospatial Data“ via Crowdsourcing gesammelt wurden. weiterlesen

Geheimanordnung: Apple streicht den erweiterten Datenschutz für iCloud in UK

Das Bild zeigt ein altes, rostiges Vorhängeschloss mit der britischen Flagge (Union Jack) auf der Vorderseite. Der Hintergrund besteht aus blauer, stark abgeblätterter Farbe, die ein Gefühl von Verfall und Vergänglichkeit vermittelt. Die Kombination aus Schloss und Flagge symbolisiert möglicherweise Schutz oder Einschränkungen im Zusammenhang mit Großbritannien.

Apple macht seine Drohung gegenüber Großbritannien wahr: iCloud erlaubt es britischen Kunden jetzt nicht mehr, die erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu aktivieren, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Wichtige Daten wie iCloud-Backups, iMessage-Chats und Fotos lassen sich dadurch dort nicht mehr vollständig verschlüsseln.

Apple reagiert damit offensichtlich darauf, dass in Großbritannien eine Hintertür für iCloud gefordert wurde: Medienberichten zufolge hat die Regierung den Konzern in einer Geheimanordnung dazu angewiesen, entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf solche bislang durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung richtig geschützten Daten zu schaffen.

Leo Becker | Heise.de

America next?

Um tatsächlich Druck aufzubauen, hätte man sich zumindest die Androhung eines Rückzugs von Apple aus UK gewünscht. „Advanced Data Protection“ lediglich abzuknipsen, schlägt nicht genug Wellen für eine breite Empörung von britischen Nutzern. weiterlesen

Ausreichend getrunken? Das „Waterllama“ weiß es.

Ich ziehe das kürzlich diskutierte Thema von (smarten) Wasserflaschen aus dem iPhoneBlog-Slack hier ins Blog. Mir fehlen eigene Erfahrungen mit HidrateSpark, LARQ und Co. – ich setze auf „dumme“ Trinkflaschen und dokumentiere meine Wasseraufnahme mit Software, die diese Informationen in Apple Health festhält.

Auf dem Bild hält eine Person ein Smartphone in der Hand, auf dem die App "WaterLama" geöffnet ist. Die App zeigt eine bunte Lama-Grafik, die den Fortschritt der täglichen Wasseraufnahme (1800 ml, 90 % des Ziels) visualisiert. Unten im Bildschirm sind verschiedene Getränkeoptionen und ein Tipp-Button zu sehen.

Statt WaterMinder schreibt mittlerweile Waterllama für mich mit. Durch die Nutzung von Apples Datenbank kann ich jederzeit die App wechseln, respektive diese Daten anderen Apps zur Verfügung stellen.

Der App-Store-Award-Gewinner aus dem Jahr 2022 ist visuell charmant und nimmt sich dabei selbst nicht bierernst. Es gamifiziert euer Protokollieren und bietet dafür Widgets, eine Watch-App sowie die Integration ins Kontrollzentrum.

Im Büro habe ich mir einen NFC-Sticker (Affiliate-Link) unter die Schreibtischplatte geklebt. Bringe ich das iPhone in dessen Nähe, loggt es meinen festgelegten Wert.

Dieses Verschriftlichen ist dabei einfacher, als mit Erinnerungen zu jonglieren. Grundsätzlich will ich nur daran denken, ausreichend zu trinken; (historische) Werte sind mir absolut egal. Aber Reminder lassen sich zu einfach ignorieren, deshalb tracke ich meine Flüssigkeitszufuhr auf diese Weise mit.