Tipp: vier iOS-Tastaturen

Im Video fanden mehrsprachige Tastaturen, Wispr Flow sowie FlexiBoard eine Erwähnung.

Im Video fanden mehrsprachige Tastaturen, Wispr Flow sowie FlexiBoard eine Erwähnung.
Mit Shutter Declutter sortiert ihr Fotos aus – als produktive Zwischendurchbeschäftigung.

Mit Tausenden Smartphone-Bildern dürfte das für uns alle eine „Der Weg ist das Ziel“-Aufgabe sein. Ich gehe sie täglich an – und zwar jeweils für den aktuellen Tag, aber über die letzten drei Jahrzehnte hinweg.
Heute waren es etwa 4 Fotos vom 17. September 2004, 11 Bilder vom 17. September 2014, 32 Aufnahmen vom 17. September 2017 und so weiter. Auf diese Weise durch seine Erinnerungen zu springen, verwandelt ein ansonsten müßiges (selbstauferlegtes!) To-Do in eine (fast) unterhaltsame Arbeit.
Nachdem ich für einige Wochen parallel Picnic und Odays dafür ausprobiert habe, bin ich bei Shutter Declutter hängengeblieben. Der Fotostreifen am oberen Bildschirmrand ist groß genug mir auch ähnliche Bilder zu zeigen, ohne in eine direkte Gegenüberstellung wechseln zu müssen.
Ein schneller Blick auf die Dateigröße verrät, ob sich zwei vergleichbare Bilder eventuell qualitativ unterscheiden. Möglicherweise ist eine der Aufnahmen ja komprimiert per Messenger aufs Telefon gerutscht.
Für echte 1:1-Kopien vertraue ich auf die Duplikate-Funktion in Apples Foto-App; ansonsten sortiere ich nur von Hand. AI entscheidet hier noch nicht über das „bessere“ Bild…
Stolpere ich im Archiv über Aufnahmen, die eine Bearbeitung verdienen, sortiere ich sie direkt in ein temporäres Fotoalbum, das ich mit Darkroom durcharbeite.
Natürlich wirbt auch Shutter Declutter mit: „So viele Megabyte hast du bereits gespart!“ Das ist jedoch absolut nicht meine Motivation; mir geht es vielmehr darum die Illusion von Ordnung den Überblick zu behalten.
Natürlich hilft die Gamifizierung in Form von Statistiken. Gleichermaßen genieße ich das Gefühl täglich voranzukommen sowie den Unterhaltungswert beim Sprung durch die Foto-Jahrzehnte.
Wo Episode #460 aufgehört hat, schließe ich heute an – mit Minineuerungen, die es nach einer langen Beta-Phase in die erste öffentliche Version geschafft haben.
Hier das Intro zur Episode:
via Dave2D
Anstelle von blumigen Umschreibungen hat Dave Lee sich die Mühe gemacht, tatsächlich Audiobeispiele in seinem Video zu den AirPods Pro 3 unterzubringen.
Für mich stach dabei die deutlich verbesserte Mikrofonqualität hervor. Davon profitieren vor allem die zahlreichen Zoom- und Team-Meetings, in denen Apples Kopfhörer oft der De-facto-Standard sind.
Mark Gurman liegt mit seinen Vorhersagen so oft richtig und mit deren Einordnung manchmal komplett falsch…
Apple starts getting customers ready for the idea of $2,000 iPhones. One under-the-radar announcement at this year’s iPhone launch was a 2-terabyte model. This new version means that Apple is now selling a $2,000 iPhone tier in the US. While it’s quite a niche offering, the move is still telling — and it’s a precursor to more models in this range in the not-too-distant future.
Das 2-Terabyte-Modell bereitet Kund:innen heute natürlich nicht auf ein mögliches 2000-Euro-iPhone in ein bis drei Jahren vor. Die Unterscheidung zwischen Telefon und Ausstattung wird verstanden; die 2 TB-Speicherstufe ist aktuell ein Ausreißer.
Only in 2018, with the launch of the Xs, did we see as significant a jump ($400) as we did today. Unlike in 2018, there are no other variants filling the gap. There is no $1899 iPhone or a $1799 or $1699 either. The next model is the 17 Pro Max 1 TB at $1599. It also happens to be the same price as the 16 Pro Max 1 TB, as indeed all the other 16->17 upgrades kept the same price. […]
From its inception, the iPhone was labeled “expensive”, “exclusive” or “premium,” somehow not for everyone. But 3 billion sold and 1.5 billion users later this is obviously wrong. It is very much a mainstream product.
Trotzdem wird ein mögliches Falt-Phone selbstverständlich im Einzugsbereich dieser Preismarke liegen. Das weiß man schon deshalb, weil Samsung, Google und Co. ihre Klapp-Telefone für diese Summen verkaufen.
Spannender als zukünftige Preisschilder finde ich die aktuelle Preisgestaltung. Apple trickst (abermals) und streicht die kleinere Speicherausstattung. So werden iPhones zwar nicht teurer, aber sie sind auch nicht mehr zum ehemaligen Tiefstpreis aus dem letzten Jahr zu kaufen.
Apple has gone to great lengths to point out that the $1099 price is the same as the similarly-configured iPhone 16 Pro model last year, because the iPhone 17 Pro has 256 GB of base storage, and the iPhone 16 Pro started at 128 GB. Yes, of course, this is true, and it allows Apple to claim that it’s not really raising prices, but is just continuing to fill the old slots.
It doesn’t change the fact that the iPhone Pro can’t be bought for less than $1099, though. Some percentage of iPhone 16 Pro buyers probably opted for 128 GB of storage, and that’s no longer an option. So it’s literally an increase in the price of admission for the iPhone Pro. But done in a careful, almost generous way? As generous as a $100 price hike can be, anyway.
Apropos letztes Jahr: Dieses Video fand überall eine Erwähnung, weil Marketing-Chef Joz ein iPhone Air herumwirft. Viel spannender ist jedoch die Reaktion der Chefetage aufs abgesägte iPhone 16 Plus:
This is not just like a followup to the iPhone 16 Plus or?
Oh my god. No. Definitely not that.
Wie deutlich muss das Plus-Modell hinter Apples Erwartungen geblieben sein, wenn die Reaktion ein „Oh my god. No.“ und „Definitely not that.“ ist?
Alternativ zum manuellen Versetzen der „Aktivpunkte“ existieren zwei Fingergesten für die schnelle Textauswahl per Bildschirmtastatur.
In der ersten Variante erweitert ihr die Textauswahl der zwei „grab points“ nach oben respektive nach unten. Variante Nummer 2 verschiebt flexibel einen der Aktivpunkte.
Der Focus A6 ist für zirka 60 EUR eine Budget-Empfehlung (OneOdio / Affiliate-Link) – nicht nur aufgrund des Preises, sondern auch wegen seines Funktionsumfangs.

In 240g stecken „Fast Charging“, eine „Multipoint Connection“ sowie die Möglichkeit, sich an alle Computer per USB-C-Kabel zu klemmen.
Drei doppelt-belegte Hardware-Knöpfe wechseln Songs, die Lautstärke, die Geräusch- sowie Windunterdrückung und starten Siri. Diese Buttons klicken deutlich und sind leicht zu erfühlen (Guide). So springt ihr etwa auch in eurer Podcast-App vor und zurück.
Alle diese Funktionen konfiguriert euch auch die App, nachdem die Bluetooth-6-Verbindung steht. Obendrein bestimmt ihr dort Soundprofile, könnt die Kopfhörer klingeln lassen, um sie schnell aufzufinden, und spielt Firmware-Updates ein.
In meinen ersten drei Wochen mit dem Focus A6 trudelten bereits zwei Softwareverbesserungen ein. Damit könnt ihr etwa die Lautstärke der Sprachansagen für die unterschiedlichen Modi zurückdrehen beziehungsweise komplett abschalten.
Ist man AirPods gewohnt, spielt die aktive Geräuschunterdrückung lediglich auf unterstem Niveau. Setzt man die Kopfhörer dagegen mit gar keinen Erwartungen daran auf, ist es doch auffällig, wie viel weniger (Verkehrs-)Lärm euren Ohren erspart bleibt. Aber zügelt die Ansprüche: Apple weiß, warum ihre Geräuschkontrolle drei- bis viermal so teuer ist.
Diese niedrige Messlatte gilt übrigens auch fürs Mikrofon: Eure Sprachassistenz versteht euch; ein Telefongespräch möchtet ihr mit diesen Over-Ear-Kopfhörern dem Gegenüber nicht antun.
Der Sound trommelt dagegen über der zu erwartenden Qualität – insbesondere, wenn’s euch nicht zu umständlich ist, ein bisschen mit dem Equalizer nachzuregeln oder für Filme die „Movie Sound Effects“ zuzuschalten, die den Klang künstlich in eine Breite ziehen.
Der Focus A6 ist faltbar und hat für mich (als Brillenträger) einen absolut passenden Anpressdruck – nicht zu fest, aber auch fest genug. Die Polsterung ist ausreichend knuffig, um sie mühelos viele Stunden auf dem Kopf zu tragen, ohne darunter zu schwitzen.
Das wäre auch nicht gut: Wasser- und schweißabweisend ist der A6 nämlich nicht.

Alle Pakete mit Testmustern packen dieser Tage gewöhnlich meine Kids aus. Ich hätte nicht erwartet, dass sie den A6 in der Farbe „Ivory Blush“ danach nicht mehr hergeben wollten. Die Diskussion endete nur deshalb abrupt, weil meine bessere Hälfte den Focus A6 für sich beanspruchte. Zitat: „Hui, hübsch Weiß!“

Notice what Apple didn’t do? They didn’t spend the entire event breathlessly hyping “AI” like every other tech company. This is good, Apple: do what you know best. Let others pioneer the technology, then mainstream it when it’s ready for normal humans.
And that is why the company needs to go back to its old playbook. Just as Apple lets Google handle search and pays them for it, why not let the big players in AI do their thing? Just protect our identity, data, and privacy, and act as an intermediary between us and the AI companies. Charge them a premium. Trust me, they would want access to all your customers.
Das Gegenargument lautet: Wenn Apple sich weiter bezahlen lässt, und keinen Muskel für die eigene AI oder Suchmaschine trainiert, verlieren sie an Bedeutung?!
Apple, to be fair, isn’t selling the same sugar water year-after-year in a zero sum war with other sugar water companies. Their sugar water is getting better, and I think this year’s seasonal concoction is particularly tasty. What is inescapable, however, is that while the company does still make new products — I definitely plan on getting new AirPod Pro 3s! — the company has, in the pursuit of easy profits, constrained the space in which it innovates.
That didn’t matter for a long time: smartphones were the center of innovation, and Apple was consequently the center of the tech universe. Now, however, Apple is increasingly on the periphery, and I think that, more than anything, is what bums people out: no, Apple may not be a sugar water purveyor, but they are farther than they have been in years from changing the world.
Ich empfand Apples gestriges Event auch deshalb so „old school“ erfrischend, weil es nicht um AI ging.
Diese AI muss irgendwo laufen – im Chat-Fenster auf dem Laptop oder Telefon, per Sprache über Kopfhörer oder in virtuellen Headsets. „Guess what?“ Alle diese Computer hat Apple gestern signifikant verbessert – angefangen bei den „Neural Accelerators“ in ihren Chips, besserer Konnektivität (am Handgelenk) und mit hochwertigen Mikrofonen (im Ohr).
„Hardware does matter“ – immer noch. Keiner weiß das besser als OpenAI und Meta.
Zugegeben: Es wäre eine echte Gefahr, wenn Apple sich bei Thema AI komplett auf die faule Haut legt und sich von Partnerschaften so abhängig machen würde wie damals von Google Maps.
Jeder erinnert sich an den peinlichen Apple-Maps-Start. Google enthielt dem iPhone damals „Turn-by-Turn“-Navigation und Vektorkarten vor und verlangte Tracking-Daten.
Die aufgekündigte Kooperation führte jedoch dazu, dass Google Hunderte Millionen Nutzer verlor, die seitdem keine Daten mehr für den Kartendienst beisteuern. Das geht rückblickend wohl als einer ihrer größten Fehltritte in Googles Geschichte ein.
So unvorbereitet und spät dran sein darf Apple heute nicht mehr. Sie sollten jedoch überall dort Partner suchen, wo die eigene Kernkompetenz (noch) fehlt beziehungsweise erst gar nicht in die Firma passt. Stichwort: Websuche.
Momentan diktieren sie durch die Qualität ihrer Hardware, wo Software läuft. Das sollte auch zukünftig die oberste Priorität bleiben.