„In der EU: Apple muss weitere Funktionen mit iOS 19 und iOS 20 öffnen“

Smartwatches, GPS-Uhren, Kopfhörer und Mixed-Reality-Headsets: Solche Hardware müssen iPhones künftig besser unterstützen, auch wenn auf diesen Geräten kein Apple-Logo prangt. Apple muss dafür nach neuen Vorgaben der EU-Kommission spezifische Schnittstellen in iOS 19 und iOS 20 schaffen. Funktionen, die bislang Apples hauseigenen Geräte wie Watches, AirPods und Vision Pros vorbehalten bleiben, stehen dadurch erstmals auch anderen Unternehmen offen. Das diktieren die neuen Interoperabilitätsvorgaben, die die EU-Kommission am Mittwoch spezifisch für Apple erlassen hat.

Heise.de | Leo Becker

Das Bild zeigt die Benutzeroberfläche eines iPhones, auf dem eine Funktion zum Teilen von Informationen mit Personen in der Nähe angezeigt wird. Es gibt einen Hinweis, dass man die Oberseite des iPhones nahe an ein anderes Gerät halten soll, falls keine Personen sichtbar sind. Unten sieht man ein Profilbild und den Namen "Alexander Olma", unter dem der Nutzer erscheint.

It seems like Apple has two options here: comply with the rules or pay fines. But I think there may be a third choice, and I’d be surprised if Apple isn’t considering it. The company could just disable the features altogether. In that scenario, Apple would deprive its own customers of the capabilities rather than giving them up to rival hardware makers. The nuclear option would be a dramatic rejection of the EU’s authority and might help apply pressure to regulators. Consumers may end up being more angry at the EU than at Apple itself.

Bloomberg | Mark Gurman

Sollte Apple die EU-Interoperabilitätsvorgaben im straffen Zeitplan nicht erfüllen (können/wollen), sehe ich das als die nächste, realistische Option.

„Has Search Become Just a Feature?“

I’ve witnessed several transformative moments in internet history: when Mosaic first made the web browsable, when Google made it searchable, and when Facebook made it social. Each wave fundamentally reshaped how we interact with information. This current shift feels similarly momentous, yet distinct in its own way. […]

This shift matters more than you might think. Even the browser, that faithful window into the internet for the past three decades, is starting to feel like a relic. We’re moving from a document-centric web to something more fluid, where information flows naturally through conversation rather than being bound by pages or URLs.

Om Malik

Ich tippe zwischen 400 und 600 klassische Suchanfragen monatlich; Kagi schlüsselt mir diese Statistiken auf. Darunter fallen keine Redirects, die ich am Mac direkt über Monarch absetze und keine AI-Websuchen.

Kagi kombiniert „Suche oder direkte Antwort“, indem man ein Fragezeichen ins Suchfeld tippt und über den Link-Ergebnissen eine Quick Answer bekommt. weiterlesen

#448 – iOS 18.4

Version 18.4 zieht für Apple Intelligence (bei uns) in die Geschichtsbücher ein. Es ist das erste Schlagwort, das jeder mit diesem Release verbindet.

Dabei lässt sich der erste Entwurf dieser cleveren AI-Funktionen weitgehend … ignorieren – selbst wenn sie eingeschaltet sind. Und trotzdem sind die Funktionen tief ins Betriebssystem eingewebt und werden signifikant unsere Nutzung dieses Telefons verändern.

Hier das Intro zur Episode:

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„Joi Planner“ #limited-time #free

Das Bild zeigt zwei iPhones mit der Benutzeroberfläche einer Produktivitäts-App. Auf dem rechten Bildschirm wird eine Tagesübersicht angezeigt, einschließlich eines Termins, Aufgaben und Gewohnheiten, sowie Gesundheitsdaten wie Schritte und Schlafdauer. Der linke Bildschirm bestätigt die Aktivierung eines Pro-Abonnements mit Funktionen wie Apple Health-Synchronisierung, benutzerdefinierten Icons und Benachrichtigungen.

Joi verheiratet Aufgaben, Kalender und Gewohnheiten in einem Design, dem ich verdammt noch einmal kaum widerstehen kann.

via iPhoneBlog.de

„Lifetime“ für Joi Planner beträgt aktuell 0,00 EUR.

„Lossless Audio und Audio mit extrem niedriger Latenz kommen auf die AirPods Max“ (mit USB-C)

Auf dem Bild ist ein rosa AirPods Max-Kopfhörer zu sehen, der über ein USB-C-Kabel geladen wird. Der Kopfhörer hängt an einer grauen Filzoberfläche. Der Fokus liegt auf dem Ladeanschluss und dem Kabel.

Im nächsten Monat wird ein neues Softwareupdate verlustfreies Audio und Audio mit extrem niedriger Latenz auf die AirPods Max bringen und so das ultimative Hörerlebnis und eine noch bessere Leistung für die Musikproduktion bieten. Mit dem mitgelieferten USB-C Kabel können Anwender:innen Musik, Filme und Spiele in höchster Audioqualität genießen, während Musikschaffende erhebliche Verbesserungen beim Songwriting, Beatmaking, bei der Produktion und beim Mixing erleben können.

Apple.com/Newsroom

Das Update betrifft ausschließlich AirPods Max mit USB-C (2024) und nicht die AirPods Max mit Lightning-Port (2021).

Für analoge Quellen bot Apple bislang ein Lightning-auf-3,5-mm-Audiokabel an, das „einen Digital-Analog-Wandler [beeinhaltet], der verlustfreies Audio mit bis zu 24 Bit/48 kHz unterstützt“.

Den AirPods Max mit USB-C fehlte ein solches 45-EUR-Apple-Kabel sowie die digitale USB-C-Verbindung in den ersten sieben Monaten nach Release.

Die USB-C-Verbindung für eine Audiowiedergabe, die höchstwahrscheinlich den Kopfhörer gleichzeitig auflädt, wurde bislang lediglich vermutet.

„USB-C lossless + ultra-low latency audio“ betreffen sicherlich nur eine überschaubare Zielgruppe, hätten genau deshalb Apples 580-EUR-Kopfhörer zum Start nachvollziehbarer von seinem Vorgänger abgesetzt.

„SiteSucker“ lädt Webseiten herunter

Für unsere Hochzeit klickte ich uns eine Squarespace-Webseite unter spaßiger Domain. Dort fanden sich unter anderem die Informationen zur Anreise, der Örtlichkeit sowie dem Dresscode.

Diese Webpräsenz war nie für die Ewigkeit bestimmt, sollte aber auch nicht ganz verloren gehen. Statt statischen Screenshots lädt euch SiteSucker solche (und alle anderen) Webauftritte – direkt über das iPhone.

Das Bild zeigt ein iPhone, auf dem die App "SiteSucker" geöffnet ist. Die App wird verwendet, um Webseiten zu kopieren, und zeigt Informationen wie die Anzahl der heruntergeladenen Dateien (80) und verbleibende Dateien (0). Die Benutzeroberfläche ist minimalistisch und zeigt den Status als "Idle" (Leerlauf).

So liegt nun eine ZIP-Datei bei mir im Backup. Auf dem Mac kann ich das entpackte Dateien-Bündle in einem beliebigen Browser öffnen. Alternativ schicke ich es via AirDrop zurück an SiteSucker und klicke mich dort noch einmal durch diese Erinnerung.

Vergleichbar speichert man sich so Online-Handbücher (etwa das „Manual“ von SiteSucker selbst) oder famose Blogposts zum Offline-Konsum wie die von Bartosz Ciechanowski – inklusive aller Grafiken und Videos.

„On-Device AI“ spricht lokale KI-Modelle am Mac vom iPhone aus an

Ergänzend zu „lokale LLM-Sprachmodelle auch unterwegs“: On-Device AI beinhaltet direkt einen Server Mode, der eure (An-)Fragen vom iPhone auf dem eigenen Mac rechnet – gleichermaßen ein privates „Private Cloud Compute“.

Das Bild zeigt ein iPhone mit einer geöffneten App auf einem roten Hintergrund. Oben auf dem Bildschirm ist die Dynamic Island sichtbar, und die Uhrzeit zeigt 11:43. Die App scheint eine KI-Anwendung zu sein, die mit einem Mac verbunden ist und Anweisungen zur Unterstützung anzeigt.

Dort laufen leistungsfähigere Modelle, die auf mehr Arbeitsspeicher zugreifen und die den Stromverbrauch nicht interessieren. Mit Tailscale (+ Exit Node) klappt das von überall aus, solange der Mac erreichbar ist.

Aber wie bereits gestern angesprochen: Natürlich sollte Apple eine solche Funktionalität zwischen seinen Computern selbst anbieten.

Die fehlende Definition von Apple Intelligence

„Quality over speed, but fast.“ Lest diesen Artikel von Wired und fragt euch, ob das die Kultur von Apple (Intelligence) ist. Steckt das in Apples DNA?

Das Bild zeigt eine Ankündigung von „Apple Intelligence“, einer neuen KI-Technologie von Apple. Der Text „Das ist deine KI“ hebt hervor, dass die Funktion personalisiert ist, und die deutsche Version wird Anfang April verfügbar sein. Im unteren Bereich des Bildes ist ein iPhone mit Dynamic Island und einer Uhrzeitanzeige zu sehen.

WIRED spoke with more than 50 current and former employees—including engineers, marketers, legal and safety experts, and a dozen top executives—to trace the most frenzied and culture-reshaping period in the company’s history. Many of these employees requested anonymity to speak candidly about Google’s transformation—for better or for worse. This is the story, being told with detailed recollections from several executives for the first time, of those turbulent two years and the trade-offs required along the way.

Inside Google’s Two-Year Frenzy to Catch Up With OpenAI

Apples Stärke ist Hardware und Betriebssysteme. Apple stellt die Plattform, die im besten Fall andere Dienste und Services stärkt, um selbst stärker zu werden. Sie sind keine Suchmaschine, weil sie sich (teuer) bezahlen lassen, keine Suchmaschine anzubieten. weiterlesen